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Niedrige Kante bringt Fahrzeuge aus der Spur

Niedrige Kante bringt Fahrzeuge aus der Spur

Räder geraten in den Grünstreifen an der Berliner Straße. Stadt prüft Abhilfemöglichkeiten.

Barmen. Wer sich derzeit von Schwelm kommend dem Berliner Platz nähert und auf der B 7 die linke Abbiegespur nutzt, sieht neben sich nicht Gras, sondern einen Graben: Spuren von schweren Fahrzeugen haben sich in den Erdboden des Grünstreifens gegraben. Die Stadtverwaltung weiß davon und prüft nun Möglichkeiten, weitere Schäden zu verhindern.

Die Kreuzung ist stark befahren, auf der linken Spur sind außerdem viele Busse unterwegs: nicht nur die Fahrzeuge der Stadtwerke auf dem Weg zum Busbahnhof Oberbarmen, sondern auch die Fernbusse, die von der Autobahn kommen und die Fernbushaltestelle ansteuern, die auf dieser Höhe in Gegenrichtung an der B7 liegt. Sie können den Busbahnhof der Stadtwerke zum Wenden nutzen.

Offenbar sind mehrfach Fahrzeuge, Busse oder Lkw, mit ihren Rädern von der Fahrbahn in den Grünbereich geraten, haben dabei leider das Gras in dem aufgeweichten Boden zerstört.

Stefan Lederer, dem Leiter der Abteilung Straßenbau bei der Stadt, sind die Schäden bekannt. Er erklärt sie mit einer niedrigen Kante zwischen Fahrbahn und Grün. Er erläutert, dass der Bordstein in diesem Bereich recht niedrig sei. Auf die Bordsteine seien einst etwa drei bis vier Zentimeter dicke Kacheln aufgeklebt worden. „Diese sind mittlerweile abgeplatzt, und man kann den Bordstein relativ einfach überfahren.“

Dass das schnell passiert, hängt auch daran, dass die Spuren in diesem Bereich vergleichsweise schmal sind — durch je eine Abbiegespur nach links und rechts müssen sich an dieser Stelle vier Fahrstreifen die Straße teilen.

Eine WZ-Anfrage bei den Stadtwerken und beim Fernbus-Unternehmen Flixbus ergab zwar kurzfristig keine speziellen Beschwerden zu dieser Engstelle, aber die Spuren zeugen davon, dass zumindest hin und wieder Räder von der Fahrbahn abgekommen sind.

Stefan Lederer sagt, dass es sich zunächst nur um einen optischen Mangel zu handeln scheine. „Ob eine neue und höhere Bordanlage finanziert werden kann, die das Überfahren verhindert, wird derzeit geprüft“, versichert er.