Neues Eltern-Kind-Zentrum wird 2016 in Barmen eröffnet

Neues Eltern-Kind-Zentrum wird 2016 in Barmen eröffnet

Die Einrichtung soll 2016 in einen Neubau am Petrus-Krankenhaus ziehen. Jetzt wurden erste Pläne vorgestellt.

Barmen. Der Klinikverbund St. Antonius und St. Josef hat die ersten Planungen für den Neubau der St. Anna-Klinik an der Carnaper Straße in Barmen vorgelegt: Entstehen soll eine neue Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe als neues Zentrum für die Region.

Geplant ist ein Gebäudekomplex auf vier Ebenen mit einer direkten Anbindung an das Petrus-Krankenhaus. Der Neubau soll an der Einmündung Carnaper Straße/Steinweg errichtet werden und sowohl von dort als auch über die Leimbacher Straße erreichbar sein.

Das als „Eltern-Kind-Zentrum“ geplante Haus umfasst laut Planung sechs Kreißsäle sowie einen Operationssaal für geburtshilfliche Eingriffe, außerdem Vorwehen-, Früh- und Neugeborenenbereiche.

Außerdem sind Patienten- und Familienzimmer, Pflegestützpunkte, Ärztebüros und -behandlungsräume und Funktionszimmer eingeplant. Am neuen Standort soll auch das Perinatalzentrum 3 eine neue Heimat finden.

Der Klinikverbund kündigt eine „Rundumbetreuung“ an, die Frühdiagnostik, Beratung und Begleitung durch Hebammen bis hin zur nachgeburtlichen Versorgung vorsehe. Dazu soll am Haus wieder eine Hebammenpraxis eingerichtet werden.

Ob der Name St. Anna nach der Aufgabe des Standorts Vogelsangstraße ab 2016 fortgeführt wird, steht indes nicht fest: „Da sind wir in Überlegungen“, sagt der neue Geschäftsführer des Klinikverbundes, Michael Dohmann.

Unklar ist indes auch die personelle Entwicklung im Klinikverbund: Wie berichtet, sollen mehr als 70 Vollzeitstellen abgebaut werden, derzeit werden Mitarbeitern Angebote wie Aufhebungsverträge und Versetzungen in Kölner Einrichtungen unterbreitet. Wie viele betriebsbedingte Kündigungen es geben wird stehe noch nicht fest, so die neue Geschäftsführung. Derzeit sei man in Gesprächen mit den Mitarbeitern.

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