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Neuer B7-Überweg für die Besucher des Wuppertaler Engels-Jahres

Baustelle : Neuer B7-Überweg für die Besucher des Engels-Jahres

In zwei Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Fahrbahn ist derzeit einspurig.

Wer derzeit über die Friedrich-Engels-Allee, die B7, in Richtung Elberfeld fährt, der wird in Höhe des Opernhauses auf eine einspurige Weiterführung der Fahrbahn geleitet. Der Grund dafür sind Bauarbeiten: In Höhe des Engels-Hauses wird eifrig an einem weiteren Fußgängerüberweg gearbeitet, der sogar in beide Richtungen mit einer Ampel zusätzlich geschützt wird.

„Das ist schon ein Vorgriff auf das kommende Engels-Jahr 2020 und dient der Sicherheit der Fußgänger und der erwarteten Besucher aus aller Welt, die dort oft einfach über die Fahrbahn laufen, was insbesondere im Hinblick auf den rasanten Verkehr in beiden Richtungen mit erheblichen Gefahren verbunden ist“, erklärt Bezirksbürgermeister Hans Hermann Lücke (CDU) und zeigt sich durchaus zufrieden über diese Maßnahme, die laut Mitteilung der Stadt am 14. Oktober begonnen wurde und etwa vier Wochen in Anspruch nehmen wird.

Fußgänger nehmen
Unterführung nicht an

Eine Unterquerung der Hauptverkehrsader mittels eines Tunnels im Bereich Adlerbrücke wurde von den Fußgängerinnen und Fußgängern nur schlecht bis gar nicht angenommen, was auch zu der insgesamt mangelnden Akzeptanz derartiger oft verschmutzter und unheimlich wirkender Tunnel und Unterführungen passt.

Nach Angaben der Stadt soll die Baumaßnahme in zwei Wochen abgeschlossen sein. Ein Bauleiter ist zusammen mit zwei Mitarbeitern zurzeit damit beschäftigt, auf der rechten Seite aus Richtung Barmen den Bürgersteig abzuflachen und die etliche Quadratmeter große Fläche um den neuen Überweg mit grauen rechteckigen Steinen zu pflastern.

Auf der gegenüberliegenden Seite warten große, noch verhüllte Quader mit gleich aussehenden Pflastersteinen auf den nächsten Bauabschnitt in Richtung Barmen und Oberbarmen, der den Verkehr dann auf dieser Seite der Friedrich-Engels-Allee vorübergehend einspurig gestalten wird. Auch darauf müssen sich Autofahrer einstellen.

Zum Abschluss dieser Arbeiten werden auf beiden Seiten die Kabel für die Ampeln eingezogen. „Für die Fertigstellung dieses barrierefreien Übergangs müssen die Autofahrer mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen auf der B 7 rechnen“, erklärt Stadtsprecherin Ulrike Schmidt-Keßler und gibt bezüglich der Bauzeit zu bedenken, dass es etwas länger dauern könnte, wenn das Wetter nicht mitspielt.

Hans Hermann Lücke über
spontanen Einsatz verwundert

Bezirksbürgermeister Hans Hermann Lücke zeigt sich bei aller Freude über die zügig vorangehenden Arbeiten aber auch ein wenig überrascht: „Erstaunlich, was da alles kurzfristig möglich ist, obwohl in der Stadtkasse doch kein Geld vorhanden ist.“