Neue Software hilft Wuppertaler Polizei bei Einbruchsbekämpfung

Prognosen für mögliche Einbruchs-Tatorte : Neue Software hilft Wuppertaler Polizei bei Einbruchsbekämpfung

Eine neue LKA-Software soll der Polizei helfen, Wohnungseinbrüche frühzeitig zu verhindern. Der neue „Helfer“ wurde bereits getestet.

Zukünftig soll die Polizei mit einem neuen Werkzeug Einbrüche bekämpfen. „System zur Kriminalitätsanalyse und Lageantizipation“, kurz SKALA, heißt die neue Software, die in den letzten Jahren in mehreren Polizeibehörden Nordrhein-Westfalens getestet wurde, erklärt die Polizei Wuppertal in einer Pressemitteilung. In Zukunft soll das System auch im Bergischen Städtedreieck eingesetzt werden.

Eine Neuerung wird sein, dass den Beamten wöchentliche Daten zu den sogenannten „Hot Spots“ von Landeskriminalamt NRW zur Verfügung gestellt werden. Diese „Brennpunkte“ werden unter anderem mit Hilfe des neuen Computersystems ermittelt, indem vergangene Einbrüche ausgewertet werden. Mit diesen Erkenntnissen könne man anschließend Polizeistreifen und Fahrzeugkontrollen effizienter einsetzen, so die Polizei Wuppertal.

Die Wohnungseinbrüche in Wuppertal, Remscheid und Solingen seien im vergangen Jahr zwar zurückgegangen, erklärt Polizeipräsident Markus Röhrl, nichtsdestotrotz arbeite man an einer steigenden Aufklärungsquote: „Wir werden konsequent alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Einbrüche zu verhindern und Einbrecher hinter Schloss und Riegel zu bringen. SKALA wird uns hierbei sinnvoll unterstützen."

Nach Angaben der Polizei sind gerade in Wuppertal die Einbrüche zurückgegangen. Von Januar bis Oktober 2018 wurden 419 Wohnungseinbrüche gemeldet. Das seien 94 weniger, als im gleichen Zeitraum des Jahres 2017. Und auch bei der Aufklärungsquote konnten die Beamten sich verbessern – 19,57 % der Verbrechen in diesem Bereich wurden aufgeklärt, 2017 waren es nur 14,62 % gewesen.

(red)