Neubau am Brögel: Junior-Uni will 3,5 Millionen investieren

Neubau am Brögel: Junior-Uni will 3,5 Millionen investieren

Aus privaten Mitteln soll am Wunsch-Standort gebaut werden.

Wuppertal. Mit dem Erwerb des Baugrundstücks Am Brögel 31 hat sich die Junior-Uni den Weg zu einem Neubau auf dem Gelände in Unterbarmen geebnet. Das Grundstück wurde von der Stadt zu „marktüblichen Preisen“ gekauft. Inklusive der Grundstückskosten will die Junior-Uni 3,5 Millionen Euro in das Bauprojekt investieren, das langfristig die Zukunft der beispielhaften Jugendbildungseinrichtung sichern soll.

„Dies ist kein Luftschloss. Wir stehen bergisch sicher auf beiden Füßen“, sagte Ernst Andreas Ziegler, Ideengeber der Junior-Uni am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus. Bei der Finanzierung stützt sich die Junior-Uni ausschließlich auf zweckgebundene Spenden. „Zusagen in Höhe von 2,25 Millionen Euro durch die Jackstädt-Stiftung, die EDE-Stiftung, den Förderverein, die Firma Knipex und eine Reihe weiterer Firmen und Einzelspender liegen uns bereits vor, auf weitere sind wir angewiesen“, sagt Ziegler. Der Standort mit einem direkten Zugang zur Wupper sei gewählt worden, weil die Junior-Uni Schwerpunkte zum Thema Wasser, Wasserwirtschaft und der Lebensader Wupper setzen will.

„Die Stadt will nicht in der Funktion des Bremsers sein“, sagte Oberbürgermeister Jung, der zuvor darauf hingewiesen hatte, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen bezüglich der Standortwahl zwischen Stadt und Junior-Uni gegeben habe. So war von der Stadt der Umzug der Junior-Uni in ein saniertes, leerstehendes Schulgebäude favorisiert worden.

Gestartet wurde die Junior-Uni an der Friedrich-Engels-Allee, wo seit Dezember 2008 mehr als 11 500 Kursplätze vergeben worden sind. Allerdings fehlt es an der Allee an geeigneten Räumlichkeiten für Labore und Fachräume, und zudem ist das Gebäude nicht barrierefrei.

Der Neubau Am Brögel soll eine attraktive Heimat für die Junior-Uni werden — mit der Nähe zur Schwebebahnstation Loh als weiterem Vorteil. Die Planungen, die im Herbst konkret werden sollen, sollen spätere Erweiterungsmöglichkeiten einbeziehen. Das Motto „Mut zur Zukunft“ sieht die Junior-Uni als Botschaft an Wuppertal und das Bergische Land.

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