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Naturschutzbund kritisiert Ausbau der L419

Naturschutzbund kritisiert Ausbau der L419

BUND veröffentlicht Argumente gegen den Ausbau der Straße.

Die Kreisgruppe Wuppertal im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft die Wuppertaler auf, sich im laufenden Beteiligungsverfahren gegen den autobahnähnlichen Ausbau der L419 in Wuppertal-Ronsdorf zu wenden. Die Gruppe weißt darauf hin, dass Stellungnahmen noch bis zum 21. Dezember möglich seien und bis dahin bei der Stadt Wuppertal oder der Bezirksregierung Düsseldorf eingegangen sein müssten.

Für die BUND-Aktiven ist der Ausbau als Autobahn „nicht zukunftsfähig“. Als Gründe nennen sie „die unmittelbar bevorstehende Verkehrswende und die erforderlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel“ - beide Aspekte seien nicht berücksichtigt.

Anstelle einer über weite Strecken sechsspurigen Autobahn mit mehr als der Verdopplung des jetzigen Verkehrs sei es möglich, bereits mit relativ kleinen Maßnahmen eine Ertüchtigung der aktuell zu Spitzenzeiten überlasteten Kreuzungsanlagen zu erzielen, heißt es von den Naturschützern. „Dann müssten sehr viel weniger Bäume getötet werden und Lärm und Abgase würden nicht in zu erwartenden Ausmaß ansteigen.“

Die BUND-Gruppe bietet für Ausbau-Gegner auf ihrer Internetseite einige Argumente und verweist auf die Infoseite der Bürgerinitiative „L 419 Keine Autobahn durch Ronsdorf“ sowie die Stellungnahme der Stadt Wuppertal.

bund-kgwuppertal.de