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Namenswahl für neue Spielstätte: 5000 Stimmkarten liegen bereit

Namenswahl für neue Spielstätte: 5000 Stimmkarten liegen bereit

Die druckfrischen Karten gibt es zum Beispiel im Opernhaus. Wer eine Vorstellung besucht, darf abstimmen.

Wuppertal. Jede Stimme zählt — nicht nur auf dem politischen, nein, auch auf dem kulturellen Parkett. Ab sofort können Wuppertaler Theaterzuschauer ihr Votum abgeben: Wie soll die neue Spielstätte in Barmen heißen? Theater am Engelsgarten, Schauspiel Wuppertal oder Hoftheater?

5000 Stimmkarten haben die Wuppertaler Bühnen vorbereitet. Die druckfrischen Exemplare gibt es am Opernhaus, an den Außenspielstätten des städtischen Ensembles und im Büro der Kulturkarte im City-Center.

Jeder Theater-Fan, der eine Karte gekauft hat beziehungsweise kauft und bis Ostern eine Vorstellung der Wuppertaler Bühnen besucht, erhält eine Stimmkarte. Wer sein Kreuz gemacht hat, kann die Karte in eine Urne werfen, die an den Spielstätten aufgestellt wird.

Sobald ausgezählt ist, steht das Ergebnis in der WZ: Natürlich wird die Redaktion sofort berichten, welcher Name das Rennen gemacht hat. Die bisherige Resonanz war riesig: Exakt 717 verschiedene Namensvorschläge waren in der Lokalredaktion eingegangen, nachdem die WZ ihre Leser aufgerufen hatte, sich an der Namenssuche zu beteiligen. Eine Fachjury hat die drei besten Ideen ausgesucht. Nun darf das Wuppertaler Publikum entscheiden, auf welchen Namen die Bühne getauft wird, die im Herbst 2014 ihre Pforten öffnet.

Der Umbau eines ehemaligen Depots des Historischen Zentrums ist eine außergewöhnliche Aktion: Das Projekt — das rund 1,5 Millionen Euro kostet — wird ausschließlich durch Sponsoren und Spendengelder finanziert. Ohne das Engagement der Theaterfreunde Wuppertal wäre der Bau nicht möglich geworden — der Förderverein brachte das Projekt ins Rollen. Die spannende Endphase hat begonnen: Die Abstimmung läuft bis Ostern, im September wird das neue Theater eröffnet.