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Nach Protesten: Polizei schützt Zirkus

Nach Protesten: Polizei schützt Zirkus

Warum eine Bewachungsaktion zu einer allgemeine Verkehrskontrolle wurde.

Wuppertal. Zirkus unter Polizeischutz: Nachdem am vergangenen Sonntag etwa 20 Tierschützer vor "Afrikas Big Circus" demonstriert hatten, war man vorgewarnt. Deshalb beobachteten die Beamten am Mittwoch auch den kurzfristig angekündigten Tag der Offenen Tür. Alles blieb ruhig.

Nur zwei der Aktivisten vom Sonntag machten wie schon in den vergangenen Wochen Videoaufnahmen von den Tieren - von außen durch den Zaun: Drei Elefanten, die von Tierpfleger geschrubbt wurden, bekamen sie vor die Kamera.

"Normale" Besucher der Offenen Tür kamen kaum. "Wir hätten mehr Werbung machen müssen", bestätigte auch Zirkusdirektor Hardi Weißheit.

Die Polizei machte das beste draus. Spontan wurde der Bewachungseinsatz zu einer Verkehrskontrolle auf der Uellendahler Straße umfunktioniert. So gesehen, hat sich das wenigstens gelohnt. Mehrere Gurtmuffel wurden erwischt.

Im Fall der Tierschutz-Demonstranten vom Sonntag sind heute erste Vernehmungen geplant. Laut Polizei ist allerdings noch gar nicht klar, um welchen etwaigen Straftatbestand es sich handeln könnte.