Nach „Aktenzeichen XY“ - Viele Hinweise zu Vergewaltigung in Wuppertal

Große Resonanz : „Aktenzeichen XY“ - Zuschauer erkennen Wuppertaler Vergewaltiger auf Phantombild

Nachdem die Vergewaltigung in Wuppertal Thema bei der TV-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ war, wird weiter nach dem mutmaßlichen Täter gesucht. Zu dem Fall gingen während der Sendung wichtige Hinweise ein.

An der Schwebebahnhaltestelle „Vohwinkel“ wird Anfang Februar ein 16-Jähriges Mädchen vergewaltigt. Sie war auf dem Heimweg und weil es um 3 Uhr nachts keine Verbindungen mehr gab, wartete sie an der Haltestelle auf eine Freundin, die sie abholen sollte. Dort wurde sie von dem Täter angesprochen, der sie anschließend bedrängt und sich an ihr verging.

Die Sendung „Aktenzeichen XY“ beschäftigt sich mit ungeklärten Kriminalfällen. Symbolbild. Foto: picture alliance / Matthias Balk/Matthias Balk

Am Mittwoch behandelte die TV-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ mit dem Fall, der für viel Aufregung sorgte. Noch während der Sendung meldeten sich zwei Zuschauer mit Hinweisen, erklärt eine Sprecherin des Presse-Partners der Sendung. Die Anrufer nannten unabhängig voneinander denselben Namen, als das Phantombild des Täters gezeigt wurde. Zu der Vergewaltigung habe es die meiste Resonanz und eine Vielzahl von Informationen gegeben, bestätigt die Sprecherin auf WZ-Nachfrage.

Wie geht es nach „Aktenzeichen XY“ weiter?

Die Staatsanwaltschaft kümmert sich nun wieder um den Fall und die Ermittlungen. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Hinweise aus der Sendung überprüft, so die Staatsanwältin Frau Laibold. Bei der örtlichen Polizei aus Wuppertal seien 20 Anrufe eingegangen, über den Umfang der Hinweise aus der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ konnte die Staatsanwältin bislang keine Angaben machen (Stand: 13.12., 16.28 Uhr). Wie lange man mit dem Prüfen der Daten beschäftig sei und welche Ergebnisse sich daraus ergeben, sei ebenfalls unklar.

(paho)
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