Modefachgeschäft übernimmt Räume von Betten Kammel in Wuppertal

Einzelhandel : Modefachgeschäft übernimmt Räume von Betten Kammel

Joachim Benedict hat an der Calvinstraße 11 eröffnet.

Was lange währt, wird endlich gut: „An diesem Ladenlokal waren wir lange interessiert. Jetzt ist es frei geworden und wir konnten endlich an die Calvinstraße 11 ziehen“, sagt Joachim Benedict, Inhaber des Modefachgeschäftes  „Benedict 19/58“ („das  ist mein Geburtsjahr“), der schon seit rund 30 Jahren als Modefachhändler  in unmittelbarer Nähe tätig war. „Zuletzt an der Kirchstraße mit dem K8“, sagt der Inhaber nach seinem Umzug in die Räume von „Betten Kammel“.

Es erinnert noch einiges an den ehemaligen Verwendungszweck der Räume im Erd-, im Obergeschoss und im Keller. „Eingang“ steht wie einst  in Goldlettern an der Tür, und an der Seite heißt es in Goldlettern „Bettfedern reinigen und zufüllen“.  „Auch die Außenfassade haben wir so gelassen“, sagt Benedict, der das Geschäft mit dem neuen Namen mit seiner Frau seit  dem 1. August führt und gern den alten Cola-Automaten und im Keller die großen Maschinen des Vorgängers zeigt, mit denen die Daunen gereinigt und in die Bezüge gefüllt worden sind.

Aber das ist Vergangenheit. Die Aktualität ist ein reichhaltiges Angebot für Damen- und Herrenmode, Oberbekleidung von Kopf bis Fuß für jedes Alter.

Wobei die Nobelmarke Boss einen breiten Raum einnimmt. „Wir sind autorisierter Boss-Händler für sämtliche Bereiche“, berichtet Joachim Benedict, verrät aber auch, dass man sich nicht allein auf die Laufkundschaft in der Elberfelder City verlässt. „Das Hauptgeschäft läuft über das Internet, wo wir unser Angebot unter ,K8-clothing.com’ präsentieren“, so Benedict, der damit auf den Trend der Zeit reagiert. Er zeigt auf fertig abgepackte Kartons: „Die gehen alle noch in den Versand.“

Online auf der einen Seite, ein rund zwei Meter hoher edler Spiegel mit Goldrahmen an der Wand, wo sich die geneigte Kundschaft in den sportlich bis eleganten Produkten des Hauses in voller Größe bewundern kann. „Der stammt aus einem Schloss in Belgien“, sagt Benedict über das Prachtstück.

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