Gut für Wuppertal: Mini-Treff im S48 braucht neue Matten und Spielzeuge

Gut für Wuppertal : Mini-Treff im S48 braucht neue Matten und Spielzeuge

Die Materialien sind in die Jahre gekommen. Die Gruppe sammelt Spenden über Gut für Wuppertal.

Das S48 in Langerfeld ist ein christlicher Stadtteiltreff. Zweimal pro Woche organisiert die Stadt dort den Mini-Treff für Eltern mit Kindern bis drei Jahren. „Hier können Eltern kostenlos einfach vorbeikommen, das ist ein niederschwelliges Angebot der Frühen Hilfen“, erklärt die Kursleiterin Susanne Dietz. Babys und Kleinkinder toben in dem großen Raum durcheinander, während sich die Mütter und Väter bei einer Tasse Kaffee austauschen und Rat bei der Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerin holen. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder sicher und gut gebunden sind“, betont sie. Durch Anregungen und Gespräche möchte sie die Eltern in ihrer erzieherischen Kompetenz stärken und bei auftretenden Problemen helfen. Denn in der Gruppe seien auch sehr viele sehr junge Mütter sowie Eltern mit Migrationshintergrund. Auch einige Väter kommen regelmäßig.

Die Gruppen beginnen immer mit einem Kreis und einfachen Kinderliedern oder Fingerspielen. Dann kommt eine Phase des freien Spiels. In einer Ecke bastelt Susanne Dietz etwas mit den Kindern, auf der anderen Seite können die Kinder Bobbycar fahren. Auch eine Bauecke und einen Außenbereich zum Spielen bei schönem Wetter gibt es. Zum Abschluss singen wieder alle gemeinsam, bewegen sich dazu und begleiten die Lieder mit Trommeln und Rasseln. Anschließend wird gemeinsam aufgeräumt.

Doch das Spielmaterial des Mini-Treffs ist in die Jahre gekommen. Viele Spielsachen sind seit 20 Jahren in Gebrauch und nicht mehr ansehnlich. Vor allem wünscht sich Susanne Dietz neue Gymnastikmatten für ihre Gruppe. „Da liegen die Säuglinge immer drauf und wir haben jetzt wieder sehr viele Babys.“ Auch der sehr beliebte Krabbeltunnel fällt allmählich auseinander und muss ersetzt werden. Ein paar zusätzliche Orff-Instrumente wären ein weiterer Wunsch der Kinder für ihre Gruppe. Deshalb bittet der Mini-Treff bei Gut für Wuppertal um Spenden.

Gerne hätte Susanne Dietz auch noch mindestens eine weitere Ehrenamtlerin, die ihr in der Gruppe hilft. Momentan hat sie nur für die Mittwochs-Gruppe eine solche Hilfe. Für Freitag von 10 bis 11.30 Uhr wäre eine Unterstützung ebenfalls sinnvoll. „Manche der Eltern sprechen wenig Deutsch – hier ist für sie der erste Kontakt mit der Sprache“, erklärt Susanne Dietz, warum möglichst viele Helferinnen und Helfer sinnvoll sind. Im Mini-Treff finden junge Familien in Langerfeld einen festen Anlaufpunkt. Bei Bedarf vermittelt die Familienpflegerin dann weitere Ansprechpartner.