Mehr Platz für Fußgänger Wird ein Wuppertaler Quartier zum „Superblock“?

Der Ölberg, das Mirker Quartier oder die Südstadt: Die Zahl der Wuppertaler Quartiere, wo der Parkdruck wächst und vor allem die Fußgänger mitunter auf der Strecke bleiben, steigt. Eine Initiative hat jetzt eine Petition gestartet.

 Die Idee: Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt.

Die Idee: Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt.

Foto: Bohnenberger/Beer

Der Ölberg, das Mirker Quartier oder die Südstadt: Die Zahl der Wuppertaler Quartiere, wo der Parkdruck wächst und vor allem die Fußgänger mitunter auf der Strecke bleiben, steigt. Eine Initiative hat jetzt eine Petition gestartet. Das Ziel: den Ölberg „fairbessern“. Ein „Superblock“ soll entstehen, nach dem Vorbild Barcelonas. Die Straßen werden zu verkehrsberuhigten Zonen, landläufig als „Spielstraßen“ bekannt. Aktueller Aufhänger ist Corona: 1,50 Meter Abstand zu halten sei angesichts von zugeparkten Gehwegen kaum möglich. Deshalb sollen Fußgänger die Straßen nutzen dürfen. Einige Befürworter sehen darin ein Modell für weitere Quartiere der Stadt. Die Verwaltung bremst dagegen die Erwartungen, vor allem was eine rasche Umsetzung angeht.