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Mehr als 100 Jahre Einsatz für die Frauen in Wuppertal

Mehr als 100 Jahre Einsatz für die Frauen in Wuppertal

Ein Jahr nach der Fusion feiert der Sozialdienst katholischer Frauen 100-jähriges Bestehen.

Wuppertal. Mit der Fürsorge "für die Verstoßenen des weiblichen Geschlechts" und dem "Schutz und der Rettung sittlich gefährdeter und gefallener Mädchen und Frauen sowie verwahrloster Jugend" (aus der SkF-Satzung von 1902) fing die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen vor über 100 Jahren auch in Wuppertal an.

Ein Jahr, nachdem sich die beiden Ortsvereine in Elberfeld und Barmen zusammengeschlossen haben, sieht sich der "neue" Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) heute mehr denn je als Frauenfachverband, der Frauen, Familien und Kinder in Wuppertal, stärken will. Morgen wird das Jubiläum mit einem Fest in St. Antonius gefeiert.

Noch heute ist die Gründungsidee für die 56 hauptamtliche und die 81 ehrenamtlichen Mitarbeiter in Wuppertal aktuell. So werden die frauenspezifischen Angebote in Wuppertal erweitert: Als einziger Dienst in der Stadt bietet der SkF ab sofort ein Betreutes Wohnen speziell für psychisch kranke Frauen an.

Bis zu zehn Frauen können dabei in ihrer eigenen Wohnung begleitet werden. "Wir haben schon viele konkrete Anfragen", sagt Geschäftsführerin Simone Jostock..

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Familienfreundlichkeit von Unternehmen. So berät der SkF Firmen, Kliniken, Gefa und Sparkasse dabei, wie Frauen schneller wieder in den Beruf einsteigen können und wie sie in der Erziehungsphase unterstützt werden können.

Bereits umgesetzt ist das Pflegenest des WSW. Auch sucht der Verband Job- und Familienpaten. Mit der Stelle der Kinderschutzbeauftragten will der SkF verantwortliche Elternschaft fördern, außerdem gibt es eine Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche, die Gewalt erfahren haben.