Massiver Protest gegen Konzert im U-Club

Massiver Protest gegen Konzert im U-Club

Elberfeld. Der Protest gegen die für Mittwoch und Samstag geplanten Konzerte des jamaikanischen Reggae-Sängers Sizzla im Elberfelder U-Club nimmt immer größere Ausmaße an.

Nachdem Oberbürgermeister Peter Jung erklärt hatte, er schäme sich dafür, dass solch ein Konzert in Wuppertal stattfinde, appellierte nun der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland an die Betreiber des U-Clubs, das Konzert abzusagen. Dem Sänger wird vorgeworfen, in seinen Liedern offen zum Mord an Schwulen aufzurufen. "Keine Bühne für Hetze gegen Homosexuelle" fordert daher der Verband.

In einem offenen Brief fordern zudem unter anderem die Grüne Jugend Wuppertal, die Junge Union, die jungen Liberalen, die Jusos und der Asta der Uni den U-Club auf, den Sänger auszuladen. Autonome Gruppen haben angekündigt, während beider Konzerte vor dem Club zu demonstrieren und kündigen an, die Auftritte verhindern zu wollen.U-Club Betreiber Tilmann Rudorff hatte erklärt, dass die Vorwürfe gegen den Sänger nicht korrekt seien.

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