Mählersbeck wird fit für die Saison gemacht

Mählersbeck wird fit für die Saison gemacht

Die Arbeiten im Freibad laufen auf Hochtouren. Eröffnung ist für den 1. Mai geplant.

Nächstebreck. „Bei der Vorbereitung zur Saisoneröffnung im Freibad Mählersbeck läuft alles auf Hochtouren“, erzählt Bademeister Thomas Koch. Das Becken ist gefüllt, Umwälz- und Chloranlage werden gerade wieder in Betrieb genommen und Ende der Woche werden die nötigen Wasserproben gezogen. „Wenn der positive Bescheid da ist, steht der geplanten Eröffnung am 1. Mai nichts im Weg“, sagt Norbert Knutzen vom Bäderamt der Stadt. Das momentan schöne Wetter hilft, die Wassertemperatur von 13,6 Grad kontinuierlich zu erhöhen.

Damit hört es aber auch schon mit den positiven Meldungen auf, denn finanzielle Unterstützungen zur dringend benötigten Sanierung der Gebäude sind weiterhin nicht in Sicht. „Das Problem ist, dass die Fördermittel deutschlandweit nachgefragt werden und saisonal begrenzt sind“, so Knutzen. Die Saison ist kurz und Freibäder seien für Förderungen daher generell ein schwieriges Thema. Erst jüngst sei er durch die Bezirksvertretungen getourt, um gemeinsam Fördertöpfe aufzutun — bisher vergeblich. Auch das geplante Konzept der intensiveren, multifunktionalen Nutzung durch zum Beispiel das Zusammenbringen mehrerer Sportarten habe dabei nicht gefruchtet, obwohl dann eine größere Nutzung des Geländes unabhängig vom Wetter möglich wäre. Doch man werde weiter am Ball bleiben. „Wir erfahren gute Unterstützung vom Gebäudeamt und nötige Reparaturen werden durchgeführt“, so Knutzen.

Er versichert, dass das letzte städtische Freibad nicht aufgegeben wird. „Wir werden es hegen und pflegen, denn das Bad ist ein Traum. Super Personal, landschaftlich wunderschön, aber am besten schaut man mit dem Rücken zum Gebäude“, gibt er zu.

Sport- und Bäderamt sowie das Gebäudemanagement werden alles tun, um eventuelle Fördermöglichkeiten zu erschließen, um den Sanierungsbedarf des Nächstebrecker Bades zu decken. Das Freibad sei attraktiv und beliebt und werde von den Wuppertalern gut angenommen, betonen die Beteiligten.