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Zwei Wuppertaler Triathleten schwimmen durch den Baldeneysee

Spendenaktion : Schwimmend durch den Baldeneysee

Zu einem eindrucksvollen Erlebnis wurde für die beiden Wuppertaler Triathleten Melanie Lüdorf und Stavro Petri (Yeah!Sport) die Teilnahme an der Aktion „Be strong for kids“ in und am Baldeneysee.

Bei einer Spendenaktion musste jeder der Teilnehmer einmal den Baldeneysee durchqueren, was einer Strecke von 7,5 Kilometer entspricht.

„Unser Ziel war es, Spendengelder zu sammeln für einen Sporttherapieraum für krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene im Uni-Klinikum Essen, sowie verschiedene bewegungsfördernde Projekte finanzieren zu können“, erklärt Stavro Petri die Aktion. Bis zum Freitag gingen 23 000 Euro an Spenden ein.

Damian Wierling war der Schnellste im Baldeneysee

Neben den beiden Ausdauersportlern aus Wuppertal und weiteren im Freiwasser erprobten Triathleten gingen auch einige Schwimmspezialisten auf die Strecke. Zu den 15 Teilnehmern in einem illustren Feld zählten die Langstreckenweltmeisterin Isabelle Härle sowie die beiden mehrfachen Deutschen Meister Hendrik Feldwehr und Damian Wierling. Nach 1:28 Stunden stieg Wierling zuerst wieder aus dem Wasser. Für Melanie Lüdorf und Stavro Petri war der kräfteraubende „Ritt durch den See“ nach etwa 2:15 Stunden zu Ende.

„Es hat uns trotz der großen Anstrengung einen riesigen Spaß gemacht und es war wohl ein einmaliges Erlebnis, denn im Baldeneysee darf normalerweise nicht geschwommen werden“, berichtet Melanie Lüdorf. Im Training legen Triathleten maximal 3,5 Kilometer zurück, daher war es für sie schon eine besondere Herausforderung, die aber den sportlichen Ehrgeiz weckte. „Es war kein Wettkampf, aber jeder Teilnehmer wollte doch so schnell wie möglich ins Ziel. Jeder Aktive wurde von einem Stand Up Paddler und einem Boot der DLRG begleitet, die auch als eine Art Lotse dienten, denn auf dem See sind neben der kleinen weißen Flotte für Ausflügler auch jede Menge Segelboote unterwegs. Was ein wenig gestört hat, waren die vielen Algen im Wasser“, so Melanie Lüdorf.

Bei ihren Wettkämpfen tragen die Triathleten normalerweise dünne Schwimmanzüge. Für die Durchquerung des Baldeneysees wurden sie von einem Sponsor mit Neopren-Anzügen ausgestattet. „Diese Anzüge braucht man bei einer solch langen Zeit im Wasser, um nicht auszukühlen. Die Belastung haben wir beide schnell und gut weggesteckt. Das ist bei einem Marathonlauf doch anders, den spürt man einige Wochen in den Knochen“, erklärt die erfolgreiche Triathletin.

Da das Medieninteresse sehr groß war und weiterhin ist, fließen die Spenden bisher reichlich. „Wir planen eine ähnliche Aktion am 13. September - laufend - auf der Nordbahntrasse. Dann sollen die Spenden dem Kinderhaus St. Michael in Wuppertal zugutekommen“, sagt Ironman Stavro Petri.

Wer für die Kinder und Jugendlichen im Klinikum Essen spenden will, der kann sich im Internet über die Aktion „Be strong for kids“ informieren.

bestrongforkids.de/swim-for-kids.de