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Yannick Wienand und Matthias Ebhardt melden sich vor Kanu-DM zurück

Auf dem Beetzsee gehen 16 Sportler der KSG ins Rennen — darunter Jannick Wienand und Routinier Matthias Ebhardt : Comeback bei der Kanu-DM

Die DM auf dem Beetzssee ist der Saisonhöhepunkt für viele Wuppertaler Kanuten.

Am Samstag, 20. August, machen sich 16 Sportler der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal (KSG) auf den Weg nach Brandenburg, wo vom 23. bis 28. August auf dem Beetzsee die 101. Deutsche Kanurennsportmeisterschaft stattfinden wird.

In der Leistungsklasse ist der Blick der Wuppertaler Kanuten vor allem auf Maximilian Zöllner und Jannick Wienand gerichtet. Maximilian Zöllner möchte sich nach verpasster WM-Teilnahme auf der nationalen Ebene noch einmal gut in Szene setzen, und Jannick Wienand will nach überstandener Herzmuskelentzündung in der Folge einer Covid-Erkrankung schauen, ob er wieder Anschluss an sein altes Leistungsniveau finden kann.

Auf der Langstrecke startet zudem der ehemalige Marathon-Weltmeister Matthias Ebhardt, der die Jungen bei den Titelkämpfen ein bisschen herausfordern möchte. Verstärkt durch Co-Trainer Lasse Overath und die vier Junioren stellt die KSG-Leistungsklasse dazu noch einen reinen Vereinsachter in der traditionellen Königsdisziplin.

Die Junioren müssen sich auf kurze Strecken umstellen

Bei den Junioren starten Moritz Hasenack, Niels Raeder, Yannik Schrankel, Vitali Bilous und Alina Burandt. Hier bleibt abzuwarten, inwiefern vor allem Hasenack, Raeder und Burandt es nach ihrem Start bei der Marathon-EM schaffen, den Schalter auf die kurzen Strecken umzulegen.

Schrankel kommt eher auf den kürzeren Strecken zum Zug und will sich in seinem ersten Jahr bei den Junioren beweisen. Mit den vier Jugendfahrern zusammen hat die KSG auch hier den nach langer Pause wieder ausgeschriebenen Achter gemeldet. Vitali Bilous, der aus der Ukraine geflüchtet ist, hat in Wuppertal fürs Erste eine neue sportliche Heimat gefunden. Er ist als einziger Kajakfahrer in der KSG auf seine Einer-Rennen über alle Strecken fokussiert.

In der Jugendklasse stellt die KSG mit Niklas Escher, Jan Strehl, Jan Kornweibel und Hanna Joest ebenfalls vier Starter. Escher und Joest versuchen sich neben den Einer-Rennen noch in den Zweier-Konkurrenzen für den Kanu-Verband NRW – Escher mit Johan Fuhrmann und Joest mit Emma Finger, beide vom befreundeten KC Wiking Bochum.

Mit großen Hoffnungen reisen Laurenz Joest und Emil Faulstich in der Schülerklasse nach Brandenburg: Beide sind sowohl im Einer als auch zusammen im Zweier auf allen Strecken für Medaillen gut. Im Vierer kommen dann noch Vincent Owczarczyk und Emma Dittmar zum Einsatz. Alle vier nehmen auch am sogenannten KMK teil, dem Kanumehrkampf aus zwei Paddelstrecken, zwei Athletikübungen und einer Laufstrecke. Alle vier sind zudem Teil des NRW-Schülerachters, der mit vier Bochumern komplettiert wird. Nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr würde man sich auch hier gerne wieder einen Platz auf dem Siegerpodest sichern.

Bei den weiblichen Schülern A kommt Mara Jungbluth zum Einsatz, eigentlich noch Schülerin B, die aber aufgrund guter Trainingsleistungen eine Altersklasse höher mit Emma Dittmar im Zweier über die 500 Meter an den Start gehen kann. Unterstützt werden die Sportler von ihren Trainern Timo Rosenthal, Matthias Ebhardt und Lasse Overath. Rosenthal, der mittlerweile immer öfter auch als Disziplingruppentrainer des Landes NRW zu Verbandsmaßnahmen mitgenommen wird, hofft, im kommenden Jahr nach Studium und mit Trainer A-Lizenz offiziell die unbesetzte Stelle des hauptamtlichen Trainers am Landesleistungsstützpunkt Canadier in Beyenburg antreten zu können.

Peter Happ steigt auch
in den Mixed-Zweier ein

Ein weiterer Wuppertaler tritt für den Verein für Kanusport (VfK) an: Peter Happ meldet sich nach überstandenen Rückenproblemen zurück. Der Vize-Weltmeister im Para-Kanu über 200 Meter von 2019 ist nach Genesung und Änderung der Paddelseite in diesem Jahr wieder ins Training in der Bootsklasse VL1 eingestiegen und wird auch einen Mixed-Zweier mit Alina Burandt fahren. Red