1:2 (1:1)-Niederlage im Testspiel beim Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg WSV spielt 70 Minuten in Unterzahl

Oldenburg · Das Testspiel beim VfB Oldenburg war ein Kraftakt für die Spieler des Wuppertaler SV. Nach einer 300 Kilometer langen Anreise trafen sie auf dem Trainingsgelände des Nord-Regionalligisten VfB auf einen Gegner auf Augenhöhe und einen Schiedsrichter, der nach Meinung von WSV-Trainer Alexander Voigt zu großen Einfluss auf das Spielgeschehen nahm.

  Tim Wendel (r.) wird dem WSV doch noch länger fehlen.

Tim Wendel (r.) wird dem WSV doch noch länger fehlen.

Foto: Bartsch,G. (b13)

In der Folge flog Daniel Grebe schon kurz nach dem Führungstreffer von Joey Müller (20.) wegen Meckerns mit gelb-roter Karte vom Platz.

„Bis dahin hatten wir die Partie im Griff, aber danach war es ein Spiel unter anderen Vorzeichen“, berichtet Voigt. Der WSV hatte kurz nach dem Führungstreffer die Chance zum zweiten Tor, aber dann gerieten die Wuppertaler immer mehr in die Defensive, kassierten den Ausgleichstreffer durch Wegner (36.) und konnten nur noch auf Konterchancen hoffen.

Das Spiel fand wegen der Hygieneschutzauflagen komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Da auch die Oldenburger großes Interesse an einem realitätsnahen Test hatten, baten beide Teamleiter den Unparteiischen zuzulassen, dass der WSV zur zweiten Spielhälfte wieder mit elf Spieler auflaufen dürfe. Doch das lehnte der Schiedsrichter ab. Schuster (75.) erzielte den Siegtreffer der Gastgeber per Foulelfmeter.

„Die Intensität der Partie war hoch“, sagt Alexander Voigt, dem langsam die Spieler auszugehen drohen. Neben Kevin Pytlik und Tolga Cokkosan fällt nun auch Tim Wendel länger mit Muskelfaserriss aus. Joelle Tomczak rückte für Cokkosan auf die linke Abwehrseite und machte seine Sache ordentlich, so Voigt.
 WSV: Lübcke - Saric, Salau, Uphoff, Tomczak - Müller, Grebe, Geissler - Erwig-Drüppel, Studtrucker, Marzullo

Tore: 0:1 Müller (20.); 1:1 Wegner (36.), 2:1 Schuster (75.). ab