Niederrheinpokal: Fußball-Verband prüft die Bewerbung des WSV

Wuppertaler SV : WSV: Finalort steht nächste Woche fest

Der Fußballverband Niederrhein hat sich am Dienstag noch nicht auf einen Spielort festgelegt. KFC wünscht Finale auf neutralem Platz.

Das Präsidium des Fußballverbands Niederrhein wird erst in der kommenden Woche bekanntgeben, wo das Finale um den Niederrheinpokal zwischen dem Regionalligisten Wuppertaler SV und dem Drittligisten KFC Uerdingen am Samstag, 25. Mai, ausgetragen wird. Der Spielort soll spätestens Ende der nächsten Woche feststehen. Für den Wuppertaler SV hatten am Mittwoch bei einem Gespräch in Duisburg mit dem Verband und dem KFC Verwaltungsrat Horst Willich und Teammanager Dirk Schneider für die Austragung im Stadion am Zoo in Wuppertal geworben. „Der KFC wünscht sich die Austragung auf einem neutralen Platz“, berichtete Dirk Schneider. Allerdings hat in den vergangenen zehn Jahren das Finale stets im Stadion eines der Finalteilnehmer stattgefunden. Die Krefelder Grotenburg kommt als Spielort nicht infrage. Für den WSV wäre ein Heimspiel im Pokalfinale von doppelter Wichtigkeit. Neben der Erhöhung der sportlichen Chancen erhofft man sich vor allem höhere Einnahmen und eine Steigerung des Images, was in der derzeitigen Lage ständiger Insolvenzgefahr von großem Wert wäre. „Das haben wir natürlich auch in Duisburg vorgebracht“, so Schneider. Nachdem mit einer möglichen Verschiebung des Sonnborner Trödelmarkt auf den 26. Mai zumindest in Wuppertal die Weichen für eine Austragung des Finales im Stadion am Zoo gestellt worden waren, musste man dem Verband jetzt noch Daten zum Stadion, wie Zuschauerplätze, ViP-Raum-Größe, Möglichkeiten der Fantrennung und Preise nachliefern. „Ohne die Verlegung des Trödelmarktes hätten wir keine Chance gehabt“, sagt Schneider. Welche anderen Optionen für den Austragungsort der Verband hat, sei nicht gesagt worden.

(gh)
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