Fußball-Kreisliga A: Vorentscheidung für den SSV Germania

Fußball-Kreisliga A : Germania steht dicht vor dem Bezirksliga-Aufstieg

Fußball-Kreisliga A: Germania siegt daheim, Tabellenschlusslichter holen jeweils drei Zähler.

SSV Germania - BV 1885 Azadi 4:2 (1:0). Die Germanen können den Sekt kaltstellen, denn der Aufstieg steht kurz bevor. Nächste Woche Sonntag könnte der Tabellenführer mit einem Sieg beim FSV Vohwinkel II alles klar machen. Beim Sieg gegen Azadi erzielten Manuel Rehermann, Florim Zeciri, Hendrik Hoffmann und Mirza Mujkanovic die Tore. Trainer Damian Schary meinte: „Es war ein schwieriges Spiel, am Ende zählen aber nur die drei Punkte.“ Laut Azadi-Interimstrainer Gökhan Güner hätte seine Mannschaft einen Punkt verdient gehabt. „Der Unparteiische hat mit seiner Leistung aber alles kaputt gemacht. Wenn Probleme auf dem Platz sind, entsteht das in der Regel durch die Fehlentscheidungen von Unparteiischen.“


SV Heckinghausen - TSV Ronsdorf II 3:1 (1:0). Der SVH schwimmt sportlich weiter auf einer Erfolgswelle und besiegte auch den Tabellendritten aus Ronsdorf. Matchwinner war Murat Yavuz mit einem Dreierpack. Spielertrainer Aleksandar Dojcinociv meinte: „Den Unterschied machte heute vor allem unsere fußballerische Überlegenheit sowie die Erfahrung aus. Nach schwacher Anfangsphase haben wir Mitte der ersten Hälfte endlich zu unserem Spiel gefunden.“ Ronsdorfs Trainer Andreas Lischke wurde des Innenraumes verwiesen und ärgerte sich darüber maßlos: „Wir sind mit fast der kompletten U19 angetreten, ich musste bei dem Gehacke auf dem Platz auch meine Spieler schützen.“


TSV Beyenburg - TSV Union 1:1 (1:0). „Wir waren die bessere Mannschaft und hätten das Spiel gewinnen müssen“, sagte Beyenburgs Trainer Michele Velardi nach dem Spiel. Union kam nur selten vor das Beyenburger Gehäuse, nutzte eine Gelegenheit aber zum Ausgleich durch Mustafa Sungur (34.) Zuvor hatte Niklas Huth Beyenburg in Führung gebracht (9.) Union-Trainer Marcus Scholz konnte mit dem Remis leben. „Mehr war nicht drin, am Ende hatten wir vielleicht noch etwas Glück.“


Grün-Weiß - FC 1919 3:8 (0:4). „Das war eine bodenlose Frechheit, wir hatten keinen Willen und keine Leidenschaft“, ärgerte sich GW-Trainer Daniel Reuter nach dem Debakel gegen den Tabellenvorletzten. 1919 fuhr seinen höchsten Saisonsieg ein, muss aber wohl dennoch den Gang in die Kreisliga B antreten. Der Kapitän und doppelte Torschütze Janes Boock war hochzufrieden: „Wir kamen nicht gut rein, haben dann aber gut kombiniert und viele gute Angriffe herausgespielt. Wir haben den Teamspirit aus dem Wülfrath-Spiel mitgenommen und sind wie ein echtes Team aufgetreten.“ Die weiteren Tore für 1919 erzielten der lange verletzte Mohamed Eddafir (3), Ömer Ercan (2), Janes Boock (2), sowie Paul Reinke. Für Grün-Weiß betrieben Jean-Louis Tavarez (2) und Liwaa Mohammed Ergebniskosmetik.
Viktoria Rott - SF Dönberg 1:0 (1:0). Yunus Koc Treffer kurz vor Schluss (87.) ließ den designierten Absteiger jubeln. „Es war ein verdienter Sieg, der hätte höher ausfallen können“, sagte Trainer Filip Secer in Abwesenheit seines Assistenten Pascal Sack. SFD-Trainer Güney Kocaman ärgerte sich über die Chancenverwertung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte. „Ansonsten bleibt nur zu sagen: Der Fußball ist momentan brutal zu uns“.


SV Bayer - SSV Sudberg 3:0 (2:0). Niklas Nauß (2.), Janik Weber (31.) und Lionel Barisic (90.) trafen für die Werkself, die sich für die bittere 1:5-Pleite vom Sonntag in Heckinghausen rehabilitierte. Trainer Luciano Velardi war nach Abpfiff zufrieden: „Wir haben hochverdient gewonnen, das war die richtige Reaktion auf die Niederlage beim SVH.“ Während Bayer Siebter bleibt, befindet sich Sudberg weiter in akuter Abstiegsgefahr.


SC Velbert II - FSV Vohwinkel II 1:1 (1:0). Die Füchse traten mit dem letzten Aufgebot in Velbert an, hätten aber dennoch gewinnen müssen. „Ich bin mit unserem Engagement sehr zufrieden, wir haben jedoch sehr viele Torchancen liegen gelassen“, meinte FSV-Trainer Daniel Dittrich. Robin Götze erzielte den Vohwinkeler Treffer. Mit 38 Punkten haben die Füchse sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

(mkp)
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