Fußball-Landesliga : CSC und FSV wollen ihren Heimvorteil nutzen

Während der FSV Vohwinkel mitten im Abstiegskampf steckt, will sich der Cronenberger SC zurück an die Spitze kämpfen.

FSV Vohwinkel - VfB Solingen (Sonntag 15 Uhr, Lüntenbeck).

Bis auf den drittletzten Tabellenplatz hat die jüngste Negativserie den FSV Vohwinkel hinabgespült. Am vergangenen Wochenende führten erneut Unkonzentriertheiten in der Schlussphase zur vermeidbaren 0:2-Niederlage beim VSF Amern. Laut FSV-Trainer Thomas Richter geht es in den kommenden Wochen darum, konsequent über die gesamte Spielzeit die gestellten Aufgaben zu erfüllen, Ordnung zu halten und keine Geschenke zu verteilen. Am Sonntagnachmittag stellt sich mit dem VFB Solingen die wohl ausgeglichenste Mannschaft der Liga in der Lüntenbeck vor. Bei zwölf Partien gab es jeweils vier Siege, Unentschieden und Niederlagen. Doch am vergangenen Wochenende unterlagen die Klingenstädter 1:2 im Heimspiel gegen die SpVgg. Odenkirchen. Beim Rather SV setzte es eine Woche zuvor gar eine 0:4-Schlappe. Kann der FSV Vohwinkel die Minikrise der Gäste am Sonntag ausnutzen? Es wäre enorm wichtig für das Selbstvertrauen der Füchse, und auch im Hinblick auf die derzeitige Tabellensituation könnte man mit einem Erfolg wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld finden. Personell kann Richter wieder auf Herve Diankanu nach abgesessener Rotsperre zurückgreifen, während Christov Kostikidis wegen seiner Gelbsperre fehlen wird. Ob Ahmed Al Khalil am Sonntag mit von der Partie sein kann, war lange fraglich. Er wird aber ebenso wie der Rekonvaleszent Daniel Kabbe zumindest auf der Bank Platz nehmen können. ryz


Cronenberger SC - 1. FC Mönchengladbach (Sonntag, 15 Uhr, Horst-Neuhoff-Sportanlage). Donnerstagabend musste der Landesligist eine prestigeträchtige Partie gegen den TSV Ronsdorf im Kreispokal bestreiten. Eine Spielansetzung, die CSC-Trainer Peter Radojewski vor dem Verfolgerduell gegen den 1. FC Mönchengladbach gerne vermieden hätte. Schließlich ließ sein Team am vergangenen Sonntag ausgerechnet beim bisherigen Schlusslicht wertvolle Punkte liegen, weil es wenige Tage zuvor beim Spiel um den Niederrheinpokal gegen den Oberligisten Nettetal, das ins Elfmeterschießen gegangen war, Kräfte gelassen hatte. Da hätte eine längere Ruhepause gut getan.

Für den Cronenberger SC wird es gegen den 1. FC Mönchengladbach vor allem darauf ankommen, die Balance zwischen Abwehr und Angriff zu finden. Offensiv zählt der CSC zu den stärksten Mannschaften der Landesliga, das Team kassiert bislang aber zu viele Gegentreffer. ab