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Björn Mehnerts weite Wege zum ersten WSV-Sieg im neuen Jahr

WSV am Rande : Mehnerts weite Wege nach Ahlen

WSV-Trainer Björn Mehnert wohnt in Hamm, und mit dem Auto sind es acht Minuten zum Wersestadion in Ahlen. Doch ein Tag der kurzen Wege war der Samstag für ihn deshalb nicht. „Ich bin Teil der Mannschaft, Teil der Familie, und deshalb habe ich die Hin- und Rückfahrt mit dem Team mitgemacht.

Das muss ich als Vorbild vorleben“, beschreibt der Trainer seine Wegstrecke an einem nasskalten Wintertag. Morgens ging es für ihn nach Wuppertal, dann eine gute Stunde mit dem Mannschaftsbus zum Spiel. Auf der Rückfahrt dürfte die Stimmung im Bus prächtig gewesen sein, bevor es für Björn Mehnert dann mit dem Privatwagen wieder zurück nach Hamm ging.

Die Akribie, mit der Mehnert seine Arbeit als Trainer betreibt, dürfte ein Grund für seine Verpflichtung beim WSV gewesen sein. Stephan Küsters, sportlicher Leiter des WSV war zufrieden: „Es war ein Kampfspiel, aber ich denke aufgrund der 90 Minuten haben wir uns das verdient.“

Sowohl Küsters als auch Mehnert lobten die Leistung der fünf neuen Spieler im WSV-Team. „Sie haben nicht den Rucksack der Vorrunde auf und sind unbelastet ins Spiel gegangen“, sagt Küsters, der glaubt, dass das Plus an Erfahrung eine wichtige Rolle gespielt hat. „Was die Mannschaft kämpferisch gezeigt hat, stimmt mich zuversichtlich, die Automatismen, müssen sich noch einspielen“, sagt WSV-Trainer Björn Mehnert über den Arbeitssieg. mkp