Fußball Wuppertaler greift nach Pokal

Wuppertal · Trifft der ehemalige WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen mit Alemannia Aachen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den künftigen Champions League Sieger? Die Antwort gibt es an diesem Wochenende. Während der FC Bayern München sich am Sonntag im Finale gegen Paris Saint Germain die europäische Krone aufsetzen kann, spielen die Aachener mit ihrem neuen Trainer am Samstag (16.45 Uhr, Sportpark Nord Bonn) gegen Mittelrheinligist 1.FC Düren um den Einzug in den DFB-Pokal.

 Am Samstag geht  es in Bonn um den Niederrheinpokal.

Am Samstag geht es in Bonn um den Niederrheinpokal.

Foto: Fischer, A/Fischer, A. (f22)

Dem Sieger winkt in der ersten Runde ein Duell mit den Bayern. Für Vollmerhausen wäre es die erste Teilnahme am DFB-Pokal - an das mögliche Duell mit dem deutschen Rekordmeister verschwendet er aber erwartungsgemäß keinen Gedanken. „Düren hat eine sehr gute Mannschaft und einen Kader mit Regionalliga-Qualität. Das wird ein 50:50-Spiel, zumal wir einige angeschlagene Spieler haben und aufgrund unserer finanziellen Situation wegen Corona den Kader momentan nicht ergänzen können.“

Das Finale in Bonn wird ohne Zuschauer ausgetragen, die ARD überträgt die Partie live in einer Konferenz mit den weiteren Landespokal-Endspielen. Im Halbfinale hatten die Aachener beim FC Pesch mit 2:1 gewonnen. „Jetzt freuen wir uns auf das Finale - die ganze Stadt, der Verein und die Mannschaft sind heiß“, sagt der 47-jährige Wuppertaler. mkp