Amateurfußball Kleine Staffeln in Landes und Bezirksliga?

Wuppertal · Der Fußballverband Niederrhein will in Kürze die Staffeleinteilung vornehmen. Nur in der Oberliga scheint eine Mammutsaison mit 23 Teams bevorzustehen. Der am Donnerstag veröffentlichte Rahmenterminplan sieht dort allein neunTermine in der Woche vor.

 Landesliga-Aufsteiger FSV Vohwinkel - hier die Zugänge Sebastian Jansen, Max Müllner und Aurel Reichert (v.l.) darf auf eine Saison mit weniger Spielen hoffen.

Landesliga-Aufsteiger FSV Vohwinkel - hier die Zugänge Sebastian Jansen, Max Müllner und Aurel Reichert (v.l.) darf auf eine Saison mit weniger Spielen hoffen.

Foto: Fries, Stefan (fri)

Für die sechs Wuppertaler Fußballmannschaften in der Ober-, Landes- und Bezirksliga gibt es bald Gewissheit, in welcher Konstellation, sie in der kommenden Saison spielen: Der Fußballverband Niederrhein hat am Donnerstag die Rahmenspielpläne für die neue Saison veröffentlicht, die demnach am 6. September beginnen soll. Für die Oberliga, die 23-Teams umfasst, und in der sich die Vereine in einer Videokonferenz in der Vorwoche mehrheitlich gegen eine Teilung ausgesprochen hatten, wird demnach in einem 23er-Plan gespielt. Inklusive sind neun Mittwochstermine und ein Start nach dem Winter bereits am 17. Januar. Ein Mammutprogramm also, das auf den Cronenberger SC zukommen wird, der sich für eine andere Lösung ausgesprochen hatte. Auch 18er, 16er und 14er-Rahmenspielpläne hat der FVN veröffentlich, fast gänzlich ohne englische Wochen und mit einer Winterpause bis 28. Februar. Saisonende ist fast einheitlich am 19./20. Juni (14er-Liga am 30. Mai), erste Niederrheinpokalrunde am 31. Oktober.

Nach WZ-Informationen läuft es etwa für den FSV in der Landesliga auf eine kleinere Lösung hinaus. Wie unsere Redaktion erfuhr, will sich der Verband auch dort am in der vergangenen Woche bei den Vereinen abgefragten Meinungsbild orientieren. Für die Landesliga würde das demnach drei Staffeln mit 14 oder 15 Mannschaften bedeuten. Vorteil für die Füchse: Eine reduzierte Anzahl an Spielen und weniger weite Auswärtsfahrten aufgrund der geografischen Aufteilung der verschiedenen Teams auf die drei Staffeln.

In der Bezirksliga präferieren die Vereine wie in der Landesliga auch eine kleinere Lösung, was acht statt wie in den letzten Jahren sechs Bezirksliga-Staffeln zur Folge hätte. Dem TSV Ronsdorf, dem SSV Germania, dem SV Bayer und dem SC Sonnborn würden also ebenso eine Vielzahl an Partien unter der Woche erspart bleiben. Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, doch deutet nach der großflächigen Umfrage vieles auf die genannten Einteilungen hin. Keine neuen Erkenntnisse gibt es derweil bezüglich der Staffeleinteilung in den Kreisligen Wuppertal/Niederberg. „Es wird noch etwas dauern“, sagt Jens-Uwe Baum, der unter anderem Staffelleiter für die Kreisliga A ist. mkp