Wuppertal lockt Ultra-Langläufer aus ganz Deutschland an

Ultra-Langlauf : Startplätze für große Runde sind vergeben

Am 4. Mai startet zum sechsten Mal der Lauf WHEW 100 am Mirker Bahnhof.

100-Kilometer-Lauf in einer großen Runde, sieben Städte, abwechslungsreiche Laufwege über alte Bahntrassen und entlang der Ruhr – das sind die Eckdaten des Ultramarathons WHEW 100, der am 4. Mai bereits zum sechsten Mal am Mirker Bahnhof gestartet wird. Ausrichter ist seit 2014 der MTV 1861 Elberfeld.

Kern der Veranstaltung ist der WHEW 100, ein Ultramarathon über 100 Kilometer, der auf einer einzigen großen Runde durch das Bergische Land und das südliche Ruhrgebiet ausgetragen wird. Namensgebend sind dabei die durchlaufenen Städte Wuppertal, Heiligenhaus, Essen und Wülfrath, die neben Velbert, Hattingen und Sprockhövel durchlaufen werden.

Durch die Streckenführung auf alten Bahntrassen, über Viadukte und durch insgesamt sieben Tunnel, ist das Höhenprofil der Runde trotz hügeliger Umgebung moderat. Neben dem 100-Kilometerlauf kann die große Runde auch in Staffelwettbewerben absolviert werden. Zusätzlich gibt es einen Lauf über 10 km und 5 km.

„Mit 250 Teilnehmern über die 100 Kilometerhauptdistanz sind wir auf einem guten Weg, uns langfristig als teilnehmerstärkster und beliebtester 100-Kilometer-Lauf in Deutschland zu etablieren“, sagt Organisator Guido Gallenkamp. 2014 startete der erste WHEW mit gerade einmal 43 Finishern, 2017 kamen bereits über 150 Läuferinnen und Läufer über die 100-Kilometer-Einzeldistanz ins Ziel.

Schon seit Wochen ist die 100-Kilometerstrecke für Einzelstarter ausgebucht. Auch für die beliebte Option Run and Bike (zwei Läufer teilen sich ein Fahrrad, einer von beiden muss dabei jeweils laufend unterwegs sein) sind alle Startplätze vergeben. Anmeldungen für die Staffelwettbewerbe (2 mal 50 Kilometer, 4 mal 25 Kilometer) sind dagegen noch möglich. Anfragen erreichen die Ausrichter aus ganz Deutschland und dem Ausland. Die Starterliste zeigt: Auch Starter aus Österreich, Dänemark und sogar Finnland werden am 4. Mai nach Wuppertal kommen.

Los geht es früh morgens auf der Nordbahntrasse nach Vohwinkel, über Nebenstraßen am Dorf Düssel vorbei auf den Panoramaradweg Niederbergtrasse, der in weiten Bögen durch Velbert an die Ruhr bei Essen-Kettwig führt. Immer entlang der Ruhr ist am Baldeneysee die 50 Kilometermarke erreicht. Hinter Hattingen geht es 18 Kilometer und 200 Höhenmeter stetig bergauf über die Trasse der alten Kohlenbahn bis zum Tunnel Schee zwischen Sprockhövel und Wuppertal. Die letzten Kilometer führen dann wieder über die Nordbahntrasse.

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