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Wuppertal: Grün-Weiß behält seine weiße Weste

Fußball-Kreisliga in Wuppertal : Wuppertal: Grün-Weiß behält seine weiße Weste

Auch Beyenburg und Vohwinkel II behalten ihre makellose Bilanz. Union gibt beim 1:1 in Ronsdorf erstmals Punkte ab. Arsenijevic bestraft Sudberg spät.

Kreisliga A, Gruppe 1, ASV Wuppertal - Grün-Weiß 1:4 (0:1). 13:2 Tore und neun Punkte - die Bilanz von Grün-Weiß bleibt auch nach dem dritten Spieltag makellos. Auf der Asche an der Wilkhausstraße erzielten die Oberbarmer die Tore zum richtigen Zeitpunkt - Konstantinos Likidis brachte seine Mannschaft mit einem Doppelpack in Front (28. und 46.). Die personell geschwächten und tapfer kämpfenden Barmer verkauften sich gut und kamen durch Florian Kralani (64.) zum Anschluss. Die Gäste schraubten das Ergebnis aber noch durch Pierre Boudeing (79.) und Fatih Kurth (83.) hoch, nutzten ihre Chancen eiskalt und bleiben Tabellenführer. Dirk Müller, sportlicher Leiter des ASV, beschwerte sich über das Verhalten der Gäste vor dem 0:1 vehement. „Ein Spieler von Grün-Weiß lag verletzt am Boden, weshalb unsere Jungs stehen blieben. Grün-Weiß spielte jedoch weiter und stand dann mit mehreren Spielern allein vor unserem Tor. Das geht gar nicht." Aki Kriescher, sportlicher Leiter der Oberbarmer, wollte das so nicht stehen lassen: „Ich sehe das anders. Unserem Stürmer ist da gar kein Vorwurf zu machen. Man hätte den Ball vielleicht ins Aus schießen können, aber es ging in der Situation so schnell und so temporeich zu, dass er das Tor unbedingt erzielen wollte."

FK Jugoslavija - SSV Sudberg 2:2 (1:2). Als schon alles mit einem Auswärtssieg für Sudberg rechnete, rettete David Arsenijevic (90+3.) den Hausherren auf dem Opphof doch noch einen Punkt. Arsenijevic war es auch, der im ersten Durchgang (40.) zum 1:1 traf. Die Hausherren verdienten sich das Remis durch einen leidenschaftlichen Auftritt, hatten aber auch Glück, dass der SSV im Laufe der zweiten Hälfte beste Chancen auf die Entscheidung versemmelte. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, fangen uns dann aber so ein dummes Ding und müssen jetzt mit einem Punkt leben", sagte SSV-Trainer Daniel Reuter. Jonas Bock (6.) und Erik Saribekjan (42.) erzielten die Sudberger Tore. Angesichts des späten Ausgleichstreffers und der Tatsache, dass nur zehn Feldspieler zur Verfügung standen, dürfte man bei Jugoslavija mit der Punkteteilung sehr zufrieden sein.

TSV Ronsdorf II - TSV Union 1:1 (1:1). Eine gerechte Punkteteilung auf der Parkstraße - das sahen auch die beiden Trainer nach Abpfiff so. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen schon früh durch Dogan Can (5.) in Führung, die Zebras kamen nach einer halben Stunde aber besser ins Spiel und glichen noch vor der Pause (39.) durch Osama Abdallah aus. Nach dem Seitenwechsel war Union wieder zunächst besser, nutzte seine Chancen aber nicht. Das hätte sich kurz vor Schluss fast noch gerächt, doch ein Freistoß der Zebras landete an der Latte, sodass es beim Remis blieb. „Wir können damit heute leben", meinte Unions Coach Ünsal Bayzit. Auch TSV-Trainer Sven Kaiser war zufrieden. „Wir hatten zwar noch die Chance auf den Lucky Punch, nehmen den Punkt aber gerne mit."

BV 1885 Azadi - TSV Beyenburg 0:3 (0:1). Gelungener Saisonstart für den TSV Beyenburg, der auch sein zweites Saisonspiel gewinnen konnte. Ohne das Trainerteam Böhmer/Rüger, dafür aber mit Marco Guttaianno (Trainer der zweiten Mannschaft) an der Seitenlinie fuhren die Beyenburger verdient drei Punkte ein. „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel auf einem nicht einfach zu bespielenden Platz", meinte Guttaianno nach Abpfiff." Kevin Sonneborn (7.), Noah Schary (52.) und Marc Schmidt (56.) erzielten die Tore für die Gäste.

Spielfrei: SV Heckinghausen, Hellas Wuppertal, SV Jägerhaus-Linde

Gruppe 2: FSV Vohwinkel II - Rot-Weiß Wülfrath 2:0 (0:0). Perfekter Saisontart für die Füchse-Reserve, die in ihrem zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg einfuhr. Im ersten Durchgang waren die Gäste aus Wülfrath noch die bessere Mannschaft und hatten auch einige gute Gelegenheiten auf die Führung. Nach der Pause jedoch wurde das Team von Trainier Marius Korpilla stärker und ging durch Abdulrahman Kaddour (54.) in Führung. Die Füchse standen kompakt, ließen wenig zu und lauerten immer wieder auf Konter. „Der Sieg geht aus meiner Sicht in Ordnung. Ich bin sehr froh, dass wir uns gegen zwei starke Gegner so gut aus der Affäre gezogen haben", freute sich Trainer Marius Korpilla. In der Schlussminute machte Viktor Baudenbacher den Deckel drauf, am kommenden Sonntag geht es für den FSV zum TSV Einigkeit Dornap-Düssel.