Motorradfahren aus Leidenschaft für den guten Zweck Wuppenduro peilt die nächste Spendenmarke an

Wuppertal · Das von Martin Lietz auf Brachflächen organisierte Offroad-Spektakel hat wieder 250 Motorrad-Enthusiasten angelockt.

 Der Steinbruch Oetelshoven ist von Beginn an fester Bestandteil der Wuppenduro. Die Teilnehmer sind von den Strecken dort begeistert. Hier eine Aufnahme von der 18. Auflage aus diesem Jahr.

Der Steinbruch Oetelshoven ist von Beginn an fester Bestandteil der Wuppenduro. Die Teilnehmer sind von den Strecken dort begeistert. Hier eine Aufnahme von der 18. Auflage aus diesem Jahr.

Foto: Martin Lietz

„Kann ich mein Hobby und meinen Beruf nicht verbinden?“ Mit dieser Frage ist Martin Lietz, Ex-Motorrad-DM-Teilnehmer und Mitarbeiter der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, 2004 erstmals angetreten, um im Rahmen von Wuppertal 24 Stunden live Enduro-Fahrern für zwei Tage Brachflächen in Wuppertal zugänglich zu machen, gleichzeitig für Wuppertal zu werben und noch etwas für den guten Zweck zu tun. Seine Aktion „Wuppenduro“ hat sich inzwischen verselbstständigt, mit Fans aus ganz Deutschland und in diesem sowie im vergangenen Jahr auch losgelöst von Wuppertal 24 Stunden live, das aufgrund der noch unsicheren Rechtslage wegen Corona abgesagt worden war. Lietz hatte alles getan, um die Coronaauflagen für die Freiluft-Aktion erfüllen zu können. Und so kamen auch in diesem Jahr nicht nur 250 Motorrad-Enthusiasten (auf diese Zahl ist das Feld limitiert), sondern 30 500 Euro an Spendengeldern zusammen, die erneut an caritative Einrichtungen gehen. In diesem Jahr zur Hälfte an die Stiftung der Kalkwerke Oetelshofen, auf deren Gelände man auch diesmal wieder fahren durfte, und zur anderen an das Kinderhaus Luise Winnacker. Über die Jahre ist die Spendensumme, die sich aus den Startgeldern (50 Euro pro Teilnehmer) rekrutiert, inzwischen durch Sponsoren aber aufgestockt wird, auf 280 000 Euro angewachsen.