Kommentar : Die richtigen Stellschrauben

Der WSV vor entscheidenden Wochen.

Na also, es geht doch! Obwohl in diesem Jahr in der Fußball-Regionalliga von einer Winterpause kaum die Rede sein konnte, ist die Mannschaft des Wuppertaler SV mit Wiederbeginn wie verwandelt. Bei der Beurteilung von Zugängen muss man zwar vorsichtig sein - auch Marco Königs, Kevin Pires oder Jonas Erwig-Drüppel begannen im Sommer vielversprechend, mussten dann aber mit dem Team einige Talsohlen durchschreiten -, aber wie sich die mit einem halben Dutzend Zugängen im Winter runderneuerte Elf präsentiert, macht Hoffnung, dass sie die Abstiegszone hinter sich lassen kann. Viel war vom Drehen an Stellschrauben die Rede - es scheinen die richtigen gewesen zu sein, die Trainer und Sportlicher Leiter ausfindig gemacht haben. Einen ähnlichen Erfolg darf man sich jetzt auch im Umgang innerhalb des Verwaltungsrats wünschen, wo - mit Verlaub - manche Schraube locker zu sein scheint. Dass in Verwaltungsrat und Vorstand um Ziele und Strategien gerungen wird (Achtung, Wortspiel angesichts des Hauptsponsors), ist normal, die Außendarstellung war aber zuletzt peinlich.  Da können sich die Herren ein Beispiel an der Mannschaft nehmen, die als Team auftritt.