WSV- U17 feiert den ersten Bundesliga-Erfolg

Jugend-Fußball-Bundesliga : WSV- U17 feiert den ersten Bundesliga-Erfolg

Jugendfußball: A-Junioren müssen dagegen bei Viktoria Köln eine klare 0:4-Niederlage hinnehmen.

Mit dem ersten Saisonsieg der B-Junioren aber einer derben 0:4-Niederlage für die A-Jugend bei Viktoria Köln verlief das Wochenende für die beiden Jugend-Bundesliga-Teams das Wuppertaler SV sehr gemischt.

Großer Jubel herrschte zunächst am Samstag am Uellendahl, wo die U 17 gegen Preußen Münster mit 2:0 (1:0) gewann. Es war kein fußballerischer Hochgenuss, was beide Teams den gut 80 Zuschauern boten, doch beim WSV hielt der Aufwärtstrend der vergangenen Woche an. Münster war ein unangenehmer, sehr kämpferisch agierender Gegner. Der Führungstreffer war ein Eigentor (23.). Preußens Hannes Brodner fälschte den Ball unhaltbar für seinen Torwart Kevin Hardensett ab. Vorausgegangen war ein Schuss von Jan Luca Bugenhagen. Münster zeigte sich nicht geschockt und drückte auf den Ausgleich. Bei ihren Torabschlüssen fehlte den Gästen aber die letzte Konsequenz.

Die zweite Halbzeit begann der WSV druckvoller mit absolutem Siegeswillen. Immer wieder lief das Springob-Team die Gäste an und provozierte Fehler. So auch beim 2:0 durch Gabriel Mellado, der einen Blackout der Gäste-Abwehr nutzte und die Partie entschied (57.). Trainer Fabian Springob sprach von einem Sieg der Moral. In der Tabelle konnte der WSV den Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf sechs Punkte verkürzen.

WSV: Schrick, Groll, Isbilir, Balaban (57. Ödemis), Müller, Gövercin, Selmani, Pervetica, Bugenhagen, Mellado, Noukumo (73. Osmani). toto

Die U19 bleibt trotz der 0:4-Schlappe in Köln auf einem Nichtabstiegsplatz, profitierte davon, dass auch alle Konkurrenten um den Klassenerhalt verloren. Diesmal ließ der WSV seine kämpferischen Tugenden, sowie Zielstrebigkeit und Cleverness vermissen. Mit Glück und Geschick konnten die Gäste in der ersten Halbzeit noch einen Rückstand vermeiden. Köln war klar besser, der WSV hatte nur wenige Offensivaktionen. Im zweiten Durchgang brachen die Gäste völlig ein. Per Foulelfmeter ging die Viktoria in Führung (53.). Dann unterlief Finn Belzer ein Eigentor, als er eine scharfe Flanke abwehren wollte, ihm der Ball aber unglücklich abrutschte. Torwart Glenn Dohn hatte keine Chance. Die beiden letzten Gegentore (80./ 84.) brachten WSV-Trainer Pascal Bieler völlig auf die Palme. „So naiv wie wir uns heute präsentiert haben, darf man sich nicht im Abstiegskampf der Bundesliga verhalten.“

WSV: Dohn, Artar, Gilej (68. Vöpel), Zhou, Cirillo, Tasdemir (46. El Bakali), Corsten, Belzer, Tomczak, Bajraktari (60. Kuhlen), Diana (53. Fiore). toto

(toto)
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