WSV gewinnt Test gegen CD Denia mit 5:0 (mit Stimmen)

WSV gewinnt Test gegen CD Denia mit 5:0 (mit Stimmen)

Sein zweites Testspiel im Trainingslager Oliva Nova hat Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Donnerstag auch in der Höhe verdient mit 5:0 gegen den spanischen Viertligisten CD Denia gewonnen.

Zehn Tage vor dem Ligaauftakt gegen Wattenscheid war es eine gute Generalprobe, auch wenn der WSV etwas Anlauf brauchte und die Qualität der Spanier, die sich bereits im Meisterschaftsbetrieb befinden, schwer zu beurteilen war.

WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen hatte angekündigt, dass es Richtung Startaufstellung gehen würde, und so spielte der WSV 65 Minuten lang mit einer Formation, die man sich auch gegen Wattenscheid vorstellen könnte. Auch der Qualitätsverlust durch die Wechsel hielt sich in Grenzen, die taktische Marschroute war klar zu erkennen, und insgesamt wurden wenige Fehler aber viel Tempo und schöne Tore gemacht.

André Mandt, Standardspezialist der Rot-Blauen: "Es ist immer etwas besonderes, gegen eine einheimische Mannschaft zu spielen. Die sind dann richtig heiß und wollen sich zuhause nichts gefallen lassen. Die erstem 25 Minuten hat man schon gemerkt, dass wir ein bisschen gebraucht haben, um ins Spiel zu kommen. Die Trainingseinheiten waren auch nicht so, dass man topfit ins Spiel gehen konnte. In der Halbzeit haben wir dann ein paar Sachen angesprochen. Und sind dann auch besser aus der Pause gekommen sind. Aber es ist wie immer: Sind wir erst einmal richtig ins Spiel gekommen, wird es immer eklig, gegen uns zu spielen. Und dann haben wir auch die Tore gemacht und dann gewinnst du so ein Spiel."

Torhüter Joshua Mroß: "Heute hatte ich mal ein bisschen weniger zu tun. Wir haben das ganz gut gelöst heute. Zum Ende hin haben wir uns gestrafft und das sauber runtergespielt. Ich bezweifle, dass wir wirklich so häufig im Abseits gestanden haben, wie es der Schiedsrichter gepfiffen hat, aber sei's drum."

Torschütze Kevin Hagemann: "So gefühlt die erste Halbzeit ein bisschen behäbig. Das war wirklich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben - wirklich nicht. Trotz alledem haben wir es dann mit dem Tor als Dosenöffner ganz gut gemacht in der zweiten Halbzeit. Und die Jungs, die reinkamen, auch nach dem Wechsel, so ein Umbruch, da ist ja auch immer vielleicht ein wenig Unruhe im Spiel, aber wir haben das super gelöst und dann auch in der Höhe verdient gewonnen."

WSV: Mroß - Topal (65. Pagano), Uphoff (65. S. Gulden), Schmetz (65. Pytlik), Heidemann (46. Blum) - Windmüller (65. Bayrak) - Manno (65. Grebe), Dowidat (46. Saric), Mandt, (65. Schünemann), Hagemann (65. Cirillo) - Kramer (65. Wirtz).

Tore: 1:0 Hagemann (41.), 2:0 Schmetz (52.), 3:0 Mandt (58.), 4:0 Cirillo (70.), 5:0 Grebe (83.).

Mehr von Westdeutsche Zeitung