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Wasserball: Wasserballer zittern sich ins Pokalfinale

Wasserball : Wasserballer zittern sich ins Pokalfinale

Viel Positives konnte Steffen Ingignoli der Leistung seiner SGW Solingen/Wuppertal nicht abgewinnen. „Wir haben gesiegt, das war aber auch schon die gute Nachricht“, meinte der Trainer. Eigentlich waren die bergischen Wasserballer  im Halbfinale des NRW-Pokals gegen den SV Lünen klar favorisiert gewesen.

Am Ende zitterten sich die Gastgeber aber mit einem 11:10 ins Endspiel.

Dabei hätte die Truppe früh alles klar machen können. Christian Offermann hatte einen Schlag auf die Nase bekommen, was Lünen vier Minuten in Unterzahl brachte. Den Nachteil kompensierten die Gäste und kassierten in dieser Phase kein Gegentor. „Das war natürlich schwach“, fand Ingignoli, der seine Mannschaft zumindest damit entschuldigte, dass sich das Wasser im Wasserfreunde-Vereinsfreibad Bendahl extrem aufgewärmt hatte. „Wobei das für beide Mannschaften unangenehm ist.“ Immerhin konnte sich das Team auf ihren besten Torschützen verlassen. Jure Stojanovic traf fünf Mal.
SGW: Burgsmüller; Stojanovic (5), Stiebing (2), Fürth (2), J. Quell (1), Pfahl (1), Offermann, F. Quell, Beckmann, Schmidt, Hebbecker, Pogrebinski. trd