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Wasserball: Tabellenführer lässt SGW Wuppertal/Solingen keine Chance

Wasserball : Tabellenführer lässt der SGW keine Chance

Die Zweitvertretung des ASC Duisburg besiegt die Bergischen Wasserballer mit 20:11.

Im letzten Spiel vor der sechswöchigen Winterpause in der 2. Wasserball-Bundesliga musste die SGW Wasserfreunde/SC Solingen gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer ASC Duisburg II mit 11:20 (2:6, 3:4, 2:4, 4:6) eine klare Niederlage einstecken. In der Solinger Klingenhalle waren die Gäste von der Wedau der Bergischen Startgemeinschaft in fast allen Belangen überlegen. Besonders schwimmerisch und im Spiel eins gegen eins zeigte die Duisburger Erstligareserve, dass sie nicht von ungefähr die Tabelle anführt. „Wir haben heute gegen eine extrem gut austrainierte Mannschaft gespielt, deren Spieler sechs- bis achtmal in der Woche im Wasser sind und die gemeinsam mit dem Bundesligakader arbeiten. Da waren wir chancenlos“, sagte SGW-Trainer Steffen Ingignoli.

Dessen Team ging zudem geschwächt in die auf hohem Niveau ausgetragene Partie, da mit Lars Hebbecker und Benjamin vom Bauer zwei wichtige Spieler fehlten. Zudem musste schon zu Beginn des zweiten Viertels Lukas Fürth nach seiner dritten Hinausstellung den Rest der Begegnung von der Bank aus verfolgen. „Bis zu seinem Ausscheiden hat er seine Sache in der Abwehr sehr gut gemacht. Durch seinen Spielausschluss hatten wir danach noch einen weniger zum auswechseln“, sagte Steffen Ingignoli. Die personell geschwächten Bergischen, bei denen auch Finn Burgsmüller im Tor nicht seinen besten Tag erwischt hatte, bauten im Verlauf der Partie dann auch konditionell ab. Die Gäste nutzten das routiniert aus.

 Paroli konnte dem ASC noch am ehesten Jure Stojanovic bieten. Der Angriffscenter konnte sich ein ums andere Mal mit hartem körperlichen Einsatz gegen die Duisburger Abwehr durchsetzen und war mit sechs Treffern erfolgreichster Torschütze aller Akteure beider Mannschaften.

Nach vier Spielen gehen die Bergischen nunmehr mit 3:5-Punkten als Tabellenfünfter in die Winterpause. Damit kann Trainer Steffen Ingignoli, wie er betonte, gut leben. „Ich habe in den bisherigen Begegnungen eine gute Entwicklung der Mannschaft gesehen, auch wenn sich das im Punktverhältnis nicht unbedingt widerspiegelt. Besonders die jungen Spieler haben viele Fortschritte gemacht. Ein oder zwei Punkte mehr hätten uns aber gut zu Gesicht gestanden“, lautet das Zwischenfazit von Ingignoli.

SGW: Finn Burgsmüller, Jannis Quell, Christian Offermann (1 Tor), Finn Quell (1), Leon Stark, Tobias Beckmann, Michael Pogrebinski, Mats Kunz, Lukas Fürth, Jure Stojanovic (6), Corvin Stiebing (1), Martin Pfahl (2).

(pek)