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Wasserball: Neuenhof hofft vergeblich auf ein Wunder

Wasserball: Neuenhof hofft vergeblich auf ein Wunder

Cronenbergerinnen spielen nach zwei Play-off-Niederlagen nun um Platz fünf

Wuppertal. Das Wunder von Hannover blieb für die Wasserballerinnen des SVNeuenhof aus. Nach der 11:13-Niederlage im Freibad Neuenhof verloren die Cronenbergerinnen auch das Play-off- Rückspiel gegen den Hannoverschen SV mit 8:11.

Damit schied der SV Neuenhof im Kampf um die deutsche Wasserballmeisterschaft der Frauen im Viertelfinale aus und spielt nun am kommenden Wochenende (der genaue Termin steht noch nicht fest) um Platz fünf gegen den SV Nikar Heidelberg.

Die Karten für das Weiterkommen wurden schon in der ersten Begegnung vor heimischen Publikum aus der Hand gegeben. Die erneuten Schwächen im Überzahlspiel sowie fehlende Entschlossenheit im Angriff waren mit ein Grund dafür, dass am Ende die Gäste jubelten.

Hinzu kam, dass es der Neuenhofener Abwehr nicht gelang, Hannovers beste Spielerin Nicole Sarnowski (22) in den Griff zu bekommen. Mit sieben Treffern konnte sie die Partie fast alleine entscheiden.

Dass es nach dieser knappen 11:13-Niederlage schwer werden würde, in Hannover den Spieß noch einmal herumzudrehen, war klar. Nachdem das erste Viertel mit 4:2 für Hannover endete, schien das Schicksal des SV Neuenhof auch schon zu diesem frühen Zeitpunkt besiegelt. Kampflos wollte sich Neuenhof aber nicht aufgeben, das Gegenteil war der Fall.

Gegen Ende des zweiten Viertels hatte Neuenhof den Gegner unter Kontrolle und führte mit 4:3. Neue Hoffnung, das Weiterkommen doch noch zu schaffen, keimte auf. Hannover fand aber ins Spiel zurück und konnte den dritten Spielabschnitt mit 3:1 für sich entscheiden. Auch im letzten Viertel war Hannover wieder die stärkere Mannschaft und gewann mit 3:2.

"Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wir standen in der Abwehr gar nicht so schlecht. Die beiden Spiele wurden im Angriff verloren, wo uns Hannover überlegen war", resümierte Trainer Sebastian Rzepka.

SV Neuenhof: Szansizló, Becker, Kreuder, Kreuzner (4Tore in beiden Spielen), Johannsen, Rüter (3), Schilling (7), Racek, Händeler (2), Utsch (2), Hennenberg, Fohrmann. pek