VSTV verlässt die Abstiegsplätze

VSTV verlässt die Abstiegsplätze

Handball-Landesliga: Vohwinkel einziger Wuppertaler Sieger.

Alle vier Wuppertaler Teams sind in der Landesligatabelle nun hintereinander platziert. Richtig freuen dürfte das lediglich den Vohwinkeler STV, der im Kampf um den Klassenerhalt gerade rechtzeitig wach geworden zu sein scheint.

VSTV Vohwinkel - SG Langenfeld III. 28:16 (12:13). Der erfahrene neue Trainer Jens Leiß hat die Weststädter aktuell zu alter Stärke zurückgeführt. Nach einer durchschnittlichen ersten Halbzeit, in der zumindest der Kampfgeist stimmte, legten ein starker Alexander Kroll und seine Mitspieler eine überragende zweite Hälfte hin. Die stark agierende Abwehr und die beiden Torhüter Kai Dietrich und Niko Giersberg ließen nur noch drei Gegentore zu. Mit dem Sieg konnte Vohwinkel vor dem Vier-Punkte-Spiel bei der HSG Velbert/Heiligenhaus erstmals seit Wochen die Abstiegsränge verlassen. VSTV: Dietrich - Giersberg - Kroll (6), Conrads (3), Korpys (1), Wehner (2), Solberg, F.Quint (4/2), Jukic, Vössing, Pauksch, H.Quint, Herden (10/1), Alves (2)

HC Wermelskirchen - Wuppertaler SV 32:28 (15:12). Beim Tabellenzweiten hielt der WSV zwar lange gut mit, musste sich den Hausherren, die jeden kleinen Fehler der Löwen bestraften, aber nach einem tollen Kampf geschlagen geben. Im zweiten Durchgang kam der WSV noch einmal auf 24:25 (45.) heran, vergab aber zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Bestnoten verdiente sich Torwart Tim Schlobach. WSV: Schlobach, Meier (ab der 40. Minute) - Butzen (5), Michel (1), Strack (1), Esdar, Sichelschmidt (2), Biesenroth (12/1), Krüger (2), Enderle, Schmidt, Bersau (2), Hopp (3).

Team CDG/Grün-Weiß W‘tal - Bergischer HC III. 29:31 (14:12). Wieder war es knapp. Wieder wäre mehr für die Oberbarmer drin gewesen. Mit fast schon ungewöhnlichen neun Leuten waren die Voraussetzungen für die Mannschaft um Matthias Kohrsmeier sogar besser als vorige Woche. Zudem kamen die Gastgeber anfangs zu einfachen Toren. Dafür passte es in der sonst so sicheren Deckung der Noch-Spielgemeinschaft nicht. So blieb es bis zum Schluss spannend. Team: Schäfer - Stäbisch (8), Turbon (5), Spieß, van der Sanden (1), Ströter (7/3), Rolf (4), Löhr (4), Kohrsmeier.

Wald-Merscheider TV - HSV Wuppertal 38:27 (19:10). Eigentlich war die Messe zur Halbzeit schon gelesen. Die Unterbarmer erwischten einen rabenschwarzen Tag, fanden insbesondere in der Abwehr überhaupt nicht statt. „Wir werden das jetzt erstmal analysieren und hoffen bis nächste Woche an den richtigen Schrauben drehen können“, sagte Trainer Christian Braun enttäuscht. e.ö. HSV: Hasselbeck, Kühnert - Schüssler (5), Zitlau (5), Ucke (3/3), Frie, Schuberth (2), Brand (2) Schulte, Heukamp (2), Kuschnerus (2), Bernbeck (2), Pepke (4).

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