Olympia: Vom Lehn muss nachts ins Becken

Olympia : Vom Lehn muss nachts ins Becken

Top-Schwimmer aus Wuppertal ist schon in Brasilien.

Wuppertal. Christian vom Lehn ist vermutlich der erste Wuppertaler, der schon in Brasilien ist. Mit der deutschen Schwimmnationalmannschaft bereitet sich der 24-Jährige, der im SV Bayer groß geworden ist und nach seiner Olympia-Teilnahme 2012 zur SG Essen wechselte, bereits seit Dienstag in Florianopolis südlich von Rio auf seine zweiten Spiele vor.

„Brasilien ist etwas kälter als gedacht. Auch wenn Winter ist, haben wir aber immer noch um die 20 Grad“, teilte vom Lehn der WZ-Redaktion mit und sprach von besten Trainingsbedingungen.

Nur der Rhythmus sei in den ersten Tagen noch gewöhnungsbedürftig, zumal ja die Zeitumstellung aus Deutschland von fünf Stunden noch hinzukomme. Weil in Rio die Finalabschnitte mit Rücksicht auf das US-Fernsehen erst ab 22 Uhr stattfinden, trainieren die Deutschen Schwimmer nachmittags und noch einmal ab 22 Uhr. Danach wird noch gegessen, morgens bis 10 Uhr geschlafen. Bundestrainer Henning Lambertz, der auch eine Vergangenheit im SV Bayer besitzt, will nichts dem Zufall überlassen, hat einen eigenen Koch für seine Schwimmer mitgenommen.

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