Laufen für den guten Zweck Vom Kilimandscharo auf die Nordbahntrasse

Wuppertal · Am Sonntag fand Teil zwei der Winterlaufserie von Yeahsport statt. Die Spendensumme für das Kinderhaus St. Michael ist inzwichen auf mehr als 3000 Euro angewachsen.

Die Teilnehmer am zweiten Lauf der Winterlaufserie gingen am Sonntag mit bester Laune auf die Strecke.

Die Teilnehmer am zweiten Lauf der Winterlaufserie gingen am Sonntag mit bester Laune auf die Strecke.

Foto: Melanie Petri

Es tröpfelte ein wenig, ansonsten herrschte am Sonntag beim zweiten Teil der von Stavro und Melanie Petri von Yeahsport initiierten Winterlauf-Serie auf der Nordbahntrasse ideales Laufwetter. Rund 30 Läuferinnen und Läufer begaben sich  für die eigene Fitness und den guten Zweck  vom Fitnesscenter Eskesberg aus auf die vorgeschlagenen Distanzen von fünf und 15 Kilometern. Wolfgang Kölker und Kumpel Jürgen Lubrich hatten dabei noch den Kilimandscharo in den Beinen, wie Stavro Petri vor dem gemeinsamen Start lobend erwähnte. Eine Woche zuvor hatten die beiden in einer mehrtägigen Wanderung durch Tansania mit einer Reisegruppe Afrikas mit 5895 Metern höchsten Berg erklommen und dabei, wie Kölker berichtete, dank ihrer guten Vorbereitung trotz aller Anstrengung im Gegensatz zu mehreren Mitreisenden keine Probleme gehabt.

Am Sonntag gaben sich beide mit den fünf Kilometern zufrieden, während viele der ambitionierten Sportler die 15 Kilometer wählten, etwa Oliver Pütz von der LG Wuppertal, der gleichzeitig Vorstandsmitglied beim Tri-Club Wuppertal ist, oder Triathletin Debby Motte.  Motte, die in der vergangenen Saison für Regionalligist PSV Bonn gestartet war, will in dieser wieder das Trikot des Tri-Clubs Wuppertal in der NRW-Liga überstreifen. Mit der zweiten Rückkehrerin Sophia Trenz, Melanie Lüdorf und Top-Ass Marit Bergmann wird sie dort ein starkes Team bilden.

Der dritte Lauf der Winterlaufserie findet am Ostersamstag, 30. März, statt, dann an gleicher Stelle aber über Strecken von zehn und 21 Kilometern. Die Spendensumme für das Kinderhaus St. Michael, dem die Startgelder wieder zugutekommen sollen, ist nach Sonntag auf 3430 Euro gestiegen.

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