Vom Bezirksliga-Quartett punktet nur ASV dreifach

Fußball-Bezirksliga : Der TSV Ronsdorf muss die Spitze wieder abgeben

Fußball-Bezirksliga: Ronsdorf kommt nicht über ein 1:1 gegen Langenfeld hinaus, Jägerhaus-Linde bleibt weiter ohne Punkt und Sonnborn lässt bei Dabringhausen Federn. Nur der ASV punktet dreifach.

TSV Ronsdorf - HSV Langenfeld 1:1 (0:0). Auch gegen Aufsteiger HSV Langenfeld erwischte der TSV Ronsdorf nicht seinen besten Tag und musste am Ende mit dem 1:1 (0:0) zufrieden sein. Trotz der besseren Torchancen durch Marc Morsbach, etwa in der 10. Minute, als er frei vor dem Gästekeeper Nerven zeigte oder wenig später, als er mit einem Freistoß am Langenfelder Schlussmann scheiterte, besaßen die Gäste mehr Spielanteile und zeigten den Zebras die Grenzen auf. Doch statt die Angriffe konzentriert zu Ende zu spielen, hatten sie Pech bei einem Aluminiumtreffer nach einem Eckstoß (32.) oder scheiterten an Justin Knackmus im Ronsdorfer Tor. Da der Aufsteiger auch im zweiten Durchgang den besseren Start erwischte, war die Führung durch Alessandro Petri nach 70 Minuten auch verdient. „Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben, haben aber Moral gezeigt“, sagte TSV-Coach Daniele Varveri. Julian Zeidler mit einem Flachschuss (81.) und Knackmus mit einer Glanztat (88.) sorgten für einen Punktgewinn des nun Tabellenzweiten. ryz

SC Ayyildiz Remscheid - ASV Wuppertal 0:1 (0:1). Beim ambitionierten Tabellendritten SC Ayyildiz Remscheid schaffte der ASV im siebten Auswärtsspiel den dritten Sieg. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg setzte die Mannschaft den Plan von Coach Alen Erkocevic glänzend um, stand defensiv diszipliniert und brachte den Vorsprung am Ende über die Zeit. Bereits nach 23 Minuten fiel der Treffer des Tages, als Christos Kesaris nach einem Doppelpass mit dem erstmals von Beginn an spielenden Franklin Poungoue-Tiako im Strafraum gefoult wurde. Geburtstagskind Luis Rosenecker verwandelte zur Gästeführung. Zuvor hatten die Wuppertaler trotz dreier Einschusschancen das Spielgerät nicht im Tor unterbringen können. Die Remscheider bestimmten zwar die Partie, kombinierten sich auch bis zum Strafraum durch, doch Fabio Rizza hielt seiner Elf auch bei zunehmendem Druck der Gastgeber den knappen Vorsprung fest. In der Schlussphase entschärfte er eine gefährliche Kopfballchance und behielt auch im direkten Duell die Nerven. ryz

TV Dabringhausen - SC Sonnborn 3:1 (2:0). Vieles lief im Spiel zweier Tabellennachbarn gegen den SCS. Der fing eigentlich gegen destruktiv aufspielende Gastgeber gut an, kassierte aber aus dem Nichts das 0:1 (20.). Ein unberechtigter Freistoß führte kurz vor der Pause zum 0:2 aus Sonnborner Sicht. „Es kommt vieles zusammen, wir hatten auch kein Glück mit dem Schiedsrichter“, so Kapitän Dennis Schworm. Den Sonnbornern wurden zwei Handelfmeter verwehrt. Die beste Chance hatte Jan Wester bereits in der ersten Spielminute. „Wir waren nicht genau genug im Passpiel“, bemängelte der Torhüter. Der Anschlusstreffer von Vincent Jösch (53.) war verdient. Doch nur zehn Minuten später unterlief Innenverteidiger Marian Fischer ein Eigentor. Ein bitterer Nachmittag für die Gäste, denn die Partie war mit dem 3:1 entschieden. Clevere Dabringhauser verteidigten den Vorsprung. mkp

SV Jägerhaus-Linde - ASV Mettmann 2:3 (0:0). In einem kampfbetonten Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe setzten sich die Gäste aus Mettmann glücklich und wie Linde-Trainer Yousef Hidroj sagt, unter Mithilfe des Schiedsrichters durch. „Für Mettmann zeigte er bei einer strittigen Szene auf den Punkt, auf der anderen Seite wurde Luca Lenz gefoult, aber der Pfiff blieb aus.“ Linde ging zehn Minuten nach der Pause durch Ngoy Mbaba in Führung, doch die Gäste drehten durch zwei Treffer von Bajrush Azemi das Spiel. Zehn Minuten vor dem Abpfiff glich Yannik Hünninghaus zum 2:2 aus. Doch die Freude der Wuppertaler wehrte nur zwei Minuten, dann traf Ardian Duraku zum Sieg für den ASV Mettmann. Linde bleibt auch nach dem siebten Spiel ohne Punkt, der Abstand auf das rettende Ufer beträgt schon acht Punkte. Uns fehlt einfach auch das Quäntchen Glück. Aber wir arbeiten weiter und werden bald punkten“, sagte Hidroj. lars

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