Volleyball: Titans sehen sich in der Favoritenrolle

Volleyball: Titans sehen sich in der Favoritenrolle

Dienstag Abend (20.15 Uhr) Heimdebüt gegen Bottrop in der Bayer-Halle.

Wuppertal. Nach dem enttäuschenden Saisonstart beim 0:3 in Rottenburg müssen die Wuppertal Titans am Dienstag gegen die RWE Volleys Bottrop zeigen, dass das Team nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ gewachsen ist. Erster Aufschlag gegen den Aufsteiger aus dem Ruhrpott ist um 20.15 Uhr in der Bayer-Halle.

"Wir sind glasklarer Favorit und müssen das zeigen. Die Mannschaft ist hochmotiviert", sagt Titans-Manager Thorsten Westhoff vor dem Saisonheimdebüt. Einen ähnlich ängstlichen Auftritt wie in Rottenburg (nur Libero Julian Stuhlmann und Zuspieler Gergely Chowanski hatten seiner Einschätzung nach Erstligaformat) will der engagierte Volleyballer-Macher nicht wieder sehen.

Doch die Liga, das zeigen die Ergebnisse vom Wochenende, ist für Überraschungen gut. So gewann Rottenburg beim SCC Berlin mit 3:2, der Moerser SC unterlag beim VCFranken glatt mit 0:3. Apropos Moers: Dort wurde Ex-Titans-Spieler Gerrit Zeitler suspendiert - offiziell wegen fehlender Trainingsbereitschaft. "Ich würde ihn gerne zurücknehmen. Er kann uns helfen. Außerdem sind wir nach der vergangenen Saison im Guten auseinandergegangen", sagt Westhoff. Zeitler ist aber (noch) nicht an ihn herangetreten. Zudem gibt es kaum finanziellen Spielraum.

Vielleicht weilt Zeitler ja schon am Dienstag unter den Zuschauern. Ein ähnliches Schicksal droht dem nach wie vor angeschlagenen Peter Lyck (Fuß). "Wenn überhaupt, dann kommt er nur zu Kurzeinsätzen", sagt Westhoff. Kaspar Munk wird also weiter auf der Diagonalposition spielen. Fit sind dagegen Ryan de Bruyn (Wade) und Jesper Jensen (Achillessehne).

Während die Titans in der etwas längeren Spielpause von zehn Tagen bewusst auf ein Testspiel verzichteten, unterlagen die Bottroper am vergangenen Donnerstag mit 2:3 gegen den niederländischen Vizemeister Langhenkel Orion. "Mit zwölf Spielern haben wir eine komfortable Trainingssituation und können sechs gegen sechs spielen. Die Bottroper Mannschaft kennen wir auch von Videos sehr gut und können uns voll auf unsere eigenen Stärken konzentrieren. Ich bin sehr optimistisch für Dienstag", sagt Westhoff.

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