Volleyball: Titans bestehen Test in Düren

Volleyball: Titans bestehen Test in Düren

Nach sieben Wochen Training sieht Trainer Gergely Chowanski gute Fortschritte.

Wuppertal. Seit der zweiten Augustwoche bereiten sich die A!B!C! Titans Bergisches Land auf den Saisonstart in der Volleyball-Bundesliga vor.

In dieser Woche zeigte die Formkurve der Titans deutlich nach oben, denn einem 3:1 (26:24, 25:23, 19:25, 25:23)-Sieg beim Ligakonkurrenten evivo Düren folgten fünf gewonnene Sätze gegen den Sparringspartner Leverkusen.

"Zu Beginn der Vorbereitung stand ein 3:2 gegen Leverkusen, es folgte ein 4:1-Sieg und jetzt das 5:0. Ich denke, allein daran kann man schon eine gewisse Entwicklung ablesen", sagt Trainer Gergely Chowanski schmunzelnd. Die gute Leistung seiner Spieler in Düren dürfte ihm noch mehr gefallen haben. "Das Spiel in Düren war ein von beiden Seiten ernsthaft geführter Test, wenn auch der Gegner noch nicht ganz komplett war. Wir haben gegen Düren gut aufgeschlagen und nur wenige Eigenfehler produziert", sagt Chowanski.

Für eine positive Überraschungen soll das junge und neu zusammengestellte Team auch in der am 24.Oktober beginnenden Bundesliga-Saison bei den RWE Volleys Bottrop sorgen. "Im Vergleich zur vorigen Saison hat die Mannschaft weit mehr Luft nach oben, auch wenn sie nicht über die gleiche Erfahrung verfügt. Man könnte sagen, dass unser höchstes Niveau an einem guten Tag über dem des Vorjahres liegen dürfte und an einem schlechten Tag darunter. Das erhöht aber unsere Chance, Spiele zu gewinnen", sagt Chowanski.

Die Titans begannen in den Testspielen bisher zumeist mit der gleichen Startformation, aber im Verlauf der Partie wurde zügig durchgewechselt. "Es gibt noch keine erste Sechs. Ich habe mich noch nicht festgelegt, da alle bisher ausgezeichnet mitziehen", verrät Chowanski. Doch auf zwei Positionen haben zwei Spieler zumindest die Nase vorne, da es für sie kaum eine personelle Alternative gibt. Auf der Zuspielerposition ist der neuverpflichtete Daan van Harlem gesetzt, denn ihn könnte Gergely Chowanski nur selbst ersetzen, wenn er vom Trainer zum Spielertrainer wird. Und das soll nur noch im Notfall passieren.

"Daan arbeitet sehr fleißig an sich. Er zieht sein Spiel mutig durch und macht keine Kompromisse", beschreibt Chowanski den 1,98 m großen Niederländer. In der Zeit bis zur Saisonpremiere wird der Spielmacher an seinen Blocks arbeiten müssen, damit er seine stattliche Körpergröße auch bei der Abwehr am Netz voll zur Geltung bringen kann. Eine weitere feste Größe dürfte Kapitän Peter Lyck sein, der als Diagonalangreifer in den vergangenen Spielzeiten zumeist bester Punktesammler war.

Am Montag (Spielbeginn 12Uhr) treffen die Titans in der Bayer-Halle in einem weiteren Test auf den Moerser SC. Dieses Spiel wird auch als Generalprobe für die organisatorischen Abläufe bei den Heimspielen in der Bayer-Halle genutzt.

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