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Volleyball/SV Bayer: „Team ohne Stars“ im Aufwind

Volleyball/SV Bayer: „Team ohne Stars“ im Aufwind

In der Bayer-Halle gelang den Wuppertalern ein 3:0-Erfolg gegen den VC Leipzig. Konkurrenz belebt das Geschäft.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Florian Wilhelm ist nicht zu bremsen. Seine gute Form stellte der 23-Jährige beim 3:0 (25:23, 25:23, 25:17)-Erfolg des Volleyball-Bundesligisten SV Bayer gegen den VC Leipzig am Samstag in der Bayer-Halle unter Beweis. Zum Saisonstart hatte den vom Libero zum Außenangreifer umgeschulten Wilhelm kaum jemand auf der Liste. Erst durch die Verletzung von Tomas Plichta rückte der Süddeutsche, der seit 2003 das Bayer-Trikot trägt, ins Blickfeld. "Ich habe gewusst, was er drauf hat", sagt Trainer Jens Larsen, der Wilhelm nach drei Saisonspielen als aktuelle Nummer eins im Außenangriff und in der Annahme des SV Bayer sieht.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Der beste Punktesammler gegen den VC Leipzig war allerdings Tomas Plichta, der im ersten Satz für den in der Annahme schwachen Mads Ditlevsen eingewechselt wurde. Der Slowake, nach seiner Knie-Operation zum ersten Mal von Anfang an dabei, sorgte für die Wende gegen die Sachsen, die bis dahin mit 18:16 führten. Ein Ass von Arthur Augustyn machte den ersten Satzgewinn perfekt.

"Das macht unsere Mannschaft so stark", sagte Larsen, "wir sind ein Team ohne Stars." Abzuwarten bleibt, wie Chowanski mit der Konkurrenz im eigenen Kader in den nächsten Spielen umgeht. "Klar ist das eine neue Situation für ihn", meinte Larsen, "aber ich bin überzeugt, dass er damit klar kommt."