Verfahren gegen Fußballer wegen Körperverletzung eingestellt

Fußball : Verfahren gegen Fußballer eingestellt

Der Beschuldigte soll auf dem Fußballplatz einen Gegenspieler geschubst und verletzt haben. In einer anderen Sache, die später geschah, ist er bereits zu einer Geldstrafe verurteilt. Deshalb wurde das Verfahren eingestellt

Wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung musste sich am Montag vor dem Wuppertaler Amtsgericht ein 40 Jahre alter Wuppertaler verantworten, der im Mai 2018 in einem Spiel der Betriebssportliga seinen Gegenspieler, mit dem er vorher schon aneindergeraten war, absichtlich zu Boden geschubst haben soll. Der Geschädigte beklagte nachher eine Sprengung des Schultergelenks, die operativ behandelt werden musste. Das Verfahren wurde am Montag eingestellt. „Das geschah im Hinblick auf eine frühere Verurteilung“, sagte Gerichtssprecherin Gülsum Araz. Da sei der 40-Jährige zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da der Tatzeitpunkt dort später gelegen habe, sei es üblich, so zu verfahren.