Veränderungen bei den Fußball-Stadtmeiterschaften

Hallenfußball : Fußball-Stadtmeisterschaft: Nur Endrunde in Uni-Halle

Bei der 32. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball wird die Quali separat gespielt.

Die Fußball-Stadtmeisterschaft seit Jahren in Wuppertal der fußballerische Höhepunkt in der Winterpause, wirft seine Schatten voraus. Auf dem Weg zum 32. Titelträger, der am Samstag, 5. Januar 2019, wie immer in der Uni-Halle gekürt wird, gibt es eine grundlegende Änderung. Anders als in den zurückliegenden Jahren werden Finaltag und Qualifikationsturnier getrennt, so wie das in der Anfangszeit mal der Fall gewesen war.

Die Qualifikation mit voraussichtlich bis zu 20 Kreisliga-Teams soll am 22. Dezember in der Bayer-Halle gespielt werden. Dort können sich neun oder zehn Mannschaften für die Endrunde am 5. Januar qualifizieren - je nachdem, ob der Wuppertaler SV als langjähriges Zugpferd der Veranstaltung dabei sein wird. Auf eine abschließende Antwort darauf wartet man beim Fußballkreis noch. Genauso wie die beiden Landesligisten - Titelverteidiger Cronenberger SC und FSV Vohwinkel - sowie die vier Bezirksligisten TSV Ronsdorf, ASV Wuppertal, SC Sonnborn und Jägerhaus-Linde - würde der WSV für diesen Fall natürlich eine Wildcard erhalten.

„Wir haben uns wie jedes Jahr nach den letzten Titelkämpfen zusammengesetzt und mögliche Änderungen besprochen“, berichtet der Fußballkreis-Vorsitzende Stefan Langerfeld. Für den neuen Modus gebe es drei Gründe. Zunächst falle es dem FSV Vohwinkel, der die Titelkämpfe seit Jahren für den Fußballkreis ausrichtet, immer schwerer, genügend Helfer für zwei Tage zusammenzubekommen, so Langerfeld. Außerdem erhoffe man sich so eine Stärkung der Kreisliga-Qualifikanten, die oft bei der Endrunde am Sonntag nicht mehr so frisch gewesen seien, nachdem sie sich am Vortag noch durch die Qualifikation hätten kämpfen müssen. Und drittens rechtfertige auch der Zuschauerzuspruch für das Kreisliga-Turnier in der Uni-Halle von zuletzt über den Tag verteilt gerade 600 bis 800 Leuten kaum den großen Aufwand.

Auch in diesem Jahr soll in der Uni-Halle beim Finalturnier übrigens dank der Unterstützung von Jörg Wolff (ICG) wieder auf Kunstrasen gespielt werden. „Ob der Kunstrasen am Tag darauf dann noch für eine Veranstaltung genutzt wird, ist noch in der Überlegung“, sagt Uwe Meurer, Sprecher des FSV-Vohwinkel und in den vergangenen Jahren auch des Uni-Hallen-Turniers.

Genauso wie Stefan Langerfeld ist Meurer froh, nun auch den SV Bayer als Ausrichter des Qualifikationsturniers mit im Boot zu haben, zumal der Verein gleich seine Halle als Austragungsort mit einbringt. „Natürlich haben wir ja gesagt, als die Anfrage von Stefan Langerfeld kam“, berichtet Peter Jansen, Sportlicher Leiter der Fußballabteilung des SV Bayer. Bei Hallenturnieren - sei es dem eigenen im Januar oder den Deutschen Juniorinnenmeisterschaften im Futsal - hat man in der Rutenbeck schließlich Erfahrung. Janssen hatte dann auch die Idee, das Qualifikationsturnier am 22. Dezember auszutragen. „An einem Samstag zwei Tage vor Weihnachten haben alle frei und Lust auf Hallenfußball, ein perfekter Termin“, ist er sicher.

Wie das bei den Kreisligisten selbst ankommt, dürfte unterschiedlich sein. „Das kann ich erst sagen, wenn ich den genauen Modus kenne“, sagt etwa Michele Velardi, Trainer von A-Kreisligist TSV Beyenburg, dessen Team sich im Vorjahr in der Uni-Halle für die Endrunde hatte qualifizieren können.

„In der Bayer-Halle wird nicht auf Kunstrasen und nicht mit Rundumbande gespielt“, sieht er für seine Fußballer jedenfalls nicht nur Vorteile.

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