Uwe Meurer

. . . Sprecher FSV Vohwinkel

Mit dem FSV Vohwinkel haben Sie am Wochenende zum achten Mal die Wuppertaler Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ausgerichtet. Wie lautet Ihr Fazit?

Uwe Meurer: Aus meiner Sicht ist alles optimal gelaufen, auch wenn wir diesmal etwas weniger Helfer hatten. Ich habe von allen Seiten nur positive Resonanz erfahren. Für mich waren es auch etwas mehr Zuschauer als im Vorjahr. Am Samstag beim Qualifikationsturnier gehe ich von etwa 800 aus, inklusive der Mannschaften, am Sonntag war die Halle zwischendurch fast voll. Da sollten etwa 2800 gewesen sein. Damit können wir zufrieden sein.

Und mit dem sportlichen Niveau?

Meurer: Das Niveau am Samstag fand ich sogar besser als im vergangenen Jahr. Die Qualifikanten haben sich ja dann auch am Sonntag ganz ordentlich verkauft, ganz zu schweigen von Kreisligist Dönberg, der ja sogar ins Halbfinale gekommen ist. Etwas enttäuschend war für mich die Leistung des WSV. Mit Cronenberg hat aber die beste Hallenmannschaft gewonnen, die haben den Ball sehr gut laufen lassen.

Haben sich die Neuerungen aus Ihrer Sicht bewährt?

Meurer: Ja. Die Kinderwelt war schön, auch wenn dort etwas mehr Betrieb hätte sein dürfen. Aber das muss sich ja auch erst etablieren. Die neue LED-Wand, die von unserem Regie-Team bedient wurde, war mit Sicherheit eine Bereicherung. Ich glaube, wir haben das Turnier weiterentwickelt.

Bleibt denn unter dem Strich etwas für den Verein übrig?

Meurer: Ja. Allerdings nicht nur durch die Zuschauer, sondern durch die Unterstützung von Sponsoren. Sonst wäre es sicher nicht möglich, etwa auch auf Kunstrasen zu spielen.

Was hat sie besonders gefreut?

Meurer: Es gab keine Zwischenfälle. Das hat auch der Sicherheitsdienst Soppsec bei der Nachbesprechung bestätigt.

Macht es der FSV auch im nächsten Jahr?

Meurer: Wenn der Fußballkreis uns wieder fragt, kann ich mir das gut vorstellen. Erst einmal werden wir uns beide zu einer Manöverkritik zusammensetzen, ich denke so im März.