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Unverständnis bei EMS-Studios: Stadt verfügt erneute Schließung

Gesundheitssport : EMS-Studios wieder zu

Im Januar hat die Stadt Wuppertal Sven Steup die Erlaubnis gegeben, sein Studio für medizinisch indizierte Trainingseinheiten wieder zu öffnen. Nun kam der Rückzieher unter Berufung auf die Coronaschutzverordnung. „Das steht da gar nicht so drin“, sagt Steup.

Sven Steup versteht die Welt nicht mehr. Im Januar hatte er die Erlaubnis des Wuppertaler Gesundheitsamtes für medizinisch indiziertes EMS-Training in seinem Cronenberger Studio „fühlbar fit“ erhalten, nun kam der Rückzieher von Amtswegen. Begründung: Einzeltraining in EMS-Studios müsse laut Coronaschutzverordnung ein ausgebildeter Physiotherapeut durchführen. Steup arbeitet mit ausgebildeten Sport- und Personal Trainern. Sven Steup: „Wir haben auch ein Studio in Remscheid. Offenbar hat ein Anruf eines Remscheider Sachbearbeiters bei der Stadt Wuppertal so hohe Wellen geschlagen, dass wir nun wieder schließen mussten.“ Er kündigt Widerspruch an, sieht die Coronaschutzverordnung vom Amt nicht richtig interpretiert.

Schließen musste mit der gleichen Begründung auch Stavro Petri seine Studios, für die er zwischenzeitlich eine Öffnung erstritten hatte: „Man hat den Eindruck, die Behörden arbeiten nicht für, sondern gegen einen“, sagt er.