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U20-DM: LAZ Wuppertal mit gutem Auftritt und viel Pech​

Leichtathletik : U20-DM: LAZ Wuppertal mit gutem Auftritt und viel Pech

Die Sprintstaffel wird unsanft gebremst, dazu verletzt sich Tim Haufe. Bestzeiten für Niklas Janitza und Duncan Brune. Ein guter achter Platz von Dreispringerin Ava Lindemann.

Es sollte ein Saisonhöhepunkt für die starken Sprinter des LAZ Wuppertal und Dreispringerin Ava Lindemann werden, doch die Wuppertaler waren bei der U 18- und U 20-DM in Ulm vom Pech verfolgt und blieben so trotz guter Leistungen unter ihren Möglichkeiten. Allen voran die Sprinter, die sich mit der U 20-Staffel Hoffnungen machen durften, über 4 mal 100 Meter einen Spitzenplatz zu belegen. Der wäre auch drin gewesen, denn obwohl am Ende in 43,26 Sekunden eine Bestzeit heraussprang, verlief der Wettbewerb alles andere als optimal. Beim ersten Wechsel schlug der neben Startläufer Niklas Janitza laufende Läufer unabsichtlich mit dem Arm in seine Bahn und brachte Janitza so ins Straucheln. Duncan Brune, der den Stab übernahm, musste stark abbremsen, um die Wechselmarke nicht zu überlaufen. Trotzdem legte er einen tollen Lauf hin und verkürzte den Abstand nach vorn erheblich. Tim Haufe als dritter Läufer brachte die Staffel mit einem fulminanten Kurvenlauf gar in Front, doch Schlussläufer Georg Jacob lief deutlich zu spät ab, wodurch Haufe massiv abbremsen musste, sich zu allem Überfluss auch noch verletzte. Jacob brachte den Staffelstab als Zweiter ins Ziel. In der Gesamtabrechnung wurde es Platz acht. 

Am Tag darauf zeigten sich bei Haufe die Folgen der Verletzung. Im 100 m-Einzelrennen blieb er in 11,22 Sekunden weit hinter seiner Bestzeit, musste wegen Einblutung im Oberschenkel seinen 200-Meter-Start absagen. Duncan Brune erreichte im 100-Meter-Sprint in 10,90 Sekunden eine neue Bestzeit schied aber im Halbfinale aus, Niklas Janitza fehlten mit ebenfalls neuer persönlicher Bestzeit von 10,94 Sekunden nur drei Hundertstel zum Halbfinaleinzug.

Persönliche Bestleistung das stand als erfreuliches Resultat auch hinter dem Auftritt von U18-Dreispringerin Ava Lindemann, die in Ulm noch zum Jungjahrgang gehörte. Sie wusste, dass sie alles riskieren musste, um bei der starken Konkurrenz das Finale der besten Acht zu erreichen und sprang gleich 11,67 m. Sie riskierte weiter, zwei knapp übergetretene Versuche wären über zwölf Meter gewesen. Mit ihren 11,67 m wurde sie am Ende sehr gute Achte, war Viertbeste ihres Jahrgangs. red