Handball-Regionalliga TVB Wuppertal kassiert in Bonn ein böse Klatsche

Bonn/Wuppertal · 23:33 zum Abschluss der Hinrunde. Jennifer Jörgens-Taddey fehlt, entscheidend war aber die schwache Abwehrleistung nach dem Wechsel.

  Kreisläuferin Antonia Illigen – hier in einem früheren Spiel – gehörte in Bonn noch zu den Lichtblicken beim TVB . Jennifer Jörgens-Taddey (dahinter) fehlte dagegen sehr.

Kreisläuferin Antonia Illigen – hier in einem früheren Spiel – gehörte in Bonn noch zu den Lichtblicken beim TVB . Jennifer Jörgens-Taddey (dahinter) fehlte dagegen sehr.

Foto: TVB/Holger Rosner

Nach sieben Spielen mit zumindest kämpferisch überzeugenden Leistungen und nur einer knappen Niederlage (gegen den Tabellenzweiten TD Lank) gerieten die Regionalliga-Handballerinnen des TVB Wuppertal am Samstag beim TSV Bonn rrh. mit  23:33 (11:14) mächtig unter die Räder. War die Mannschaft in der gewöhnungsbedürftig engen Sporthalle in Bonn zur Halbzeit bei den nun auf Platz sieben nur noch einen Rang schlechter stehenden Gastgeberinnen noch auf Schlagdistanz, bekamen die Wuppertalerinnen im zweiten Durchgang überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. „Es war sicherlich die schlechteste zweite Halbzeit unserer gemeinsamen Zeit. Die Niederlage ist am Ende leider auch in der Höhe völlig verdient“, redete TVB-Trainerin Nicole Münch nach der letzten Hinrunden-Partie Klartext. Dabei hatten die Wuppertaler Handballgirls auch ohne ihre Topscorerin Jennifer Jörgens-Taddey, die krankheitsbedingt fehlte, gut in das Duell gefunden und schienen beim 6:4 (12.) in der Spur zu sein. In der Folge jedoch geriet bei der Mannschaft um Finja Stock, die insgesamt aus dem Rückraum heraus zu blass blieb, immer mehr Sand ins Getriebe. Mit einfachen technischen Fehlern wurden die Bonnerinnen zu leichten Toren eingeladen. Die enge und kalte Halle, in der nach Auskunft des TVB-Chefs Norbert Koch sogar die Zuschauer frieren mussten, ließ Münch als Entschuldigung nicht gelten. „Sowohl darauf, als auch auf die 5:1-Deckung von Bonn hatten wir uns gut eingestellt. In der zweiten Hälfte bekamen sowohl die Deckung als auch unsere Torhüterinnen nichts mehr zu packen“, sagte Nicole Münch. Sie konnte sich wenigstens daran erfreuen, dass Spielerinnen wie Antonia Illigen ihre Spielanteile nutzten. Illigen empfahl sich mit vier Treffern für weitere Einsätze. Auch wenn das Fehlen von Jennifer Jörgens-Taddeys sich natürlich deutlich auswirkte, hätte die Pleite verhindert werden können, so das Fazit