Handball: TV Beyeröhde erkämpft sich gegen Waiblingen einen Punkt

Handball : TV Beyeröhde erkämpft sich gegen Waiblingen einen Punkt

TVB zu Hause weiter unbesiegt. 24:24 nach Aufholjagd und dramatischer Schlussphase.

Zumindest eines hatte das 24:24 (12:13)-Remis des TVB Wuppertal gegen VfL Waiblingen am Samstag für sich. Mit der verdienten Punkteteilung bleiben die Handballgirls auch im 13. von 14 Heimspielen in der Halle Buschenburg ungeschlagen. Allerdings mussten die Beyeröhder Fans unter den rund 220 Zuschauern selten so lang um den einen Punkt bangen wie gegen die sehr engagiert und clever zu Werke gehenden Waiblingerinnen.

„Tatsächlich stand das Spiel lange Zeit auf Messerschneide und hätte auch mit einem Sieg für die Waiblinger oder für uns ausgehen können. In einem Spiel, in dem wir die ganze Zeit einem teilweise deutlichen Rückstand hinterher gelaufen sind, war, überhaupt in die Lage zu kommen, auch gewinnen zu können, schon okay“, sagte TVB-Trainer Martin Schwarzwald. Das Ergebnis fand er durchaus gerecht.

Obwohl die Gastegeberinnen gegen die „Tiger“ stürmisch anfingen, schafften sie es nicht, den Ball in die Maschen zu setzen. Erst Pia Adams gelang es in der fünften Minute, das erste Tor zum 1:2 für die Heimmannschaft zu werfen. Doch das sorgte auch für keine Befreiung. Sei es bei Luisa Knippert, Lisa Havel oder aber auch bei Anna-Lena Tomlik. Allesamt schafften es nach gut herausgespielten Chancen nicht, Waiblingens Torhüterin Lea Waldenmeier zu überwinden. Und wenn es ihnen mal gelang, stand nicht selten der Pfosten im Weg, der den Torjubel verhinderte. Obwohl auch Dana Centini einen Sahne-Tag erwischt hatte und hielt, was zu halten war, lag der TVB zunächst mit 2:6 (9.) und 3:9 (15.) hinten.

„Ich war gar nicht mit dem Spiel unzufrieden, sondern mit der Körpersprache, die sie nach den verworfenen Versuchen gezeigt haben. Das sollten sie ändern, habe ich ihnen mit auf dem Weg gegeben“, verriet der Coach den Inhalt seiner Time-Out-Ansprache. Nach der Aufholjagd bis zur Pause blieb es auch danach spannend. Bei 17:16 (39.) durch Adams und 19:18 (43.) durch Michelle Stefes lag der TVB vorne, verpasste es aber, den Tigern die Krallen zu stutzen. Es wurde dramatisch. Der TVB holte einen Zwei-Tore-Rückstand auf, hatte beim 24:24 den Ball und scheiterte wieder mal am Pfosten. So mussten sie in den letzten 20 Sekunden noch einmal bangen. Den letzten VfL-Wurf parierte Dana Centini per Fußabwehr.

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