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TSV Ronsdorf reicht Bauantrag für „Zebrastall“ ein

Sportstätten : TSV reicht Bauantrag für „Zebrastall“ ein

Die Arbeiten am neuem Klubheim sollen 2022 beginnen. Dann wird die Waldkampfbahn 100 Jahre alt.

Der TSV Ronsdorf hat den Bauantrag für sein neues Sportplatzgebäude an der Parkstraße bei der Stadt eingereicht. Nach Plänen des Ronsdorfer Architekten Harald Windgassen soll zwischen dem alten Sportplatzhaus und dem Platz ein 400 Quadratmeter großer, moderner Bau entstehen, der Kabinentrakt und neues Klubheim beherbergt, mit großer Glasfront und Dachterrasse zum Platz hin. Der Name „Zebrastall“ knüpft an die Tradition der Fußballer an, die wegen ihrer gestreiften Trikots gemeinhin die Zebras genannt werden.

„Wir hoffen im Frühjahr 2022 mit dem Bau beginnen zu können“, setzt der 1. Vorsitzende Alexander Schmidt auf eine Grundsteinlegung im Jubiläumsjahr. Zusammen mit der DT Ronsdorf, der wie dem TSV 50 Prozent des Grundstücks gehören, habe man nämlich festgestellt, dass die „Waldkampfbahn“ im kommenden Jahr 100 Jahre alt werde.

Bis dahin, so Schmidt, seien noch Hausaufgaben zu machen: „Es gilt, die unterschiedlichen Baugewerke auszuschreiben und die Finanzierung für unseren Eigenanteil zu klären, Sponsoren zu werben.“ Eine Ausschreibung ist deshalb nötig, weil öffentliche Gelder in den Bau einfließen. Wie berichtet, erhält der TSV aus dem Landes-Förderprogramm „Moderne Sportstätten NRW“ 470 000 Euro. Inklusive Mehrwertsteuer rechnet man mit Gesamtkosten von 1,05 Millionen Euro.

Der Betrieb auf der Anlage soll währende des Baus weiterlaufen, schließlich bleibt das alte Sportplatzgebäude so lange voll in Betrieb und soll danach noch Möglichkeiten bieten – etwa für Vermietungen des Gesellschaftsraumes für Festivitäten und/oder die Nutzung für ein Fitnesscenter. Nachmieter würden gesucht, erklärt Schmidt. gh