Triathlon: Kampf gegen Wellen und Hitze

Triathlon: Kampf gegen Wellen und Hitze

Alfred Honermann startet zum dritten Ironman auf Hawaii.

Wuppertal. Die Schmerzen und Qualen des beinharten Qualifikationswettkampfs in Kanada vor sechs Wochen sind vergessen - jetzt gibt es für Alfred Honermann nur noch die Vorfreude auf den großen Showdown im Mekka des Triathlonsports. Am Sonntag steigt auf Hawaii der legendäre Ironman und auch ein Wuppertaler wird die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in Angriff nehmen. Für Alfred Honermann ist es bereits die dritte Teilnahme auf Hawaii.

Vor sechs Tagen landete der Wuppertaler auf der Pazifikinsel. Seitdem ging es vor allem darum, den Körper auf die Schwimmstrecke einzustellen. Denn wegen des hohen Wellengangs, starker Strömungen und des großen Salzgehalts des Wassers haben viele Sportler mit Magen- und Gleichgewichtsproblemen zu kämpfen. Auch 28 Grad Wassertemperatur stellen für viele Schwimmer ein Problem dar.

Auf der Rad- und Laufstrecke gilt es dann, Temperaturen bis zu 45 Grad zu trotzen. Schatten ist Fehlanzeige im welligen Terrain der Lavawüste. Hinzu kommen Fallwinde, die die Sportler zermürben können. Honermann wird sich kiloweise Eiswürfel in seinen Triathlon-Einteiler kippen, damit der Körper nicht überhitzt und etwa 20 Liter trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Nach zwölf Stunden hoffte der Routinier das Ziel in Kona erreicht zu haben. 2006 kam Alfred Honermann bei extremen Witterungsbedingungen in der Gesamtwertung auf den 1346 Platz. In seiner Altersklasse belegte er Platz 31. Gesamtzeit (inkl. Wechsel): 12:58 Stunden (Schwimmen 1:23 Std.; Rad 6:56 Std.; Laufen 4:25 Std.).

Bei seiner Premiere in Hawaai lief er in seiner Altersklasse auf dem 47. Rang ins Ziel und kam in 12:45 Stunden in der Gesamtwertung auf den 1126. Platz. LEN Weitere Infos zum Ironman auf Hawaii gibt es im Internet unter:

ironman.com oder ironmanlive.com

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