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Tri-Club Wuppertal ist endlich wieder im Liga-Betrieb

Starke Wuppertaler Regionalliga-Ergebnisse : Tri-Club Wuppertal ist endlich wieder im Liga-Betrieb

Nach der langen coronabedingten Wettkampfpause gab es sehr starke Wuppertaler Regionalliga-Ergebnisse. Auchin höheren Ligen machen Wuppertaler auf sich aufmerksam.

Nach fast zwei Jahren coronabedingter Wettkampfpause haben die beiden Triathlon-Teams des Tri-Clubs Wuppertal jetzt wieder ihren ersten Liga-Wettkampf austragen können und dabei starke Ergebnisse erzielt. Sowohl die Frauen als auch die Männer sind in der Regionalliga vertreten, die in Kamen ihren offiziellen Auftakt hatte. Auch in diesem Jahr wird es nur ein verkürztes Programm mit drei statt fünf Wettkämpfen und ohne Auf- und Absteiger geben. Das tat dem Ehrgeiz  der zum Großteil von Stavro Petri trainierten Athleten   allerdings keinen Abbruch. Petri selbst ging mit 52 Jahren auch wieder für das Männerteam an den Start, das ansonsten noch aus Tim Heinzemann, Moritz Micus und Sebastian Kusch bestand, und belegte über die Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 37,2 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) Platz 24 von 60 Startern. Bester Wuppertaler war erwartungsgemäß Tim Heinzemann. Er hatte sich, wie berichtet, im vergangenen Jahr für den Ironman auf Hawaii qualifiziert, hat seinen Start dort aber noch einmal um ein Jahr auf 2022 verschoben, weil er das Erlebnis Hawaii diesmal durch Corona noch zu stark beeinträchtigt sähe. Die Tri-Club Männer wurden in Kamen gute Fünfte. Die Damen waren in der Besetzung Marit Bergmann, Melanie Lüdorf und Sophia Trenz sogar bestes Team und belegten in der Einzelwertung die Plätze eins, vier und zehn. Marit Bergmann, die ihren ersten offiziellen Wettkampf überhaupt bestritt und Mitte August wie Debby Motte beim Ironman Frankfurt starten will, hätte mit ihrer Leistung sogar den  Wettkampf in der NRW Liga - eine Klasse höher - gewonnen. In der NRW Liga startete Debby Motte für das Team Buschhütten und wurde Gesamtzweite. Der junge Wuppertaler Lukes Eggert, der für das Zweitliga-Team der Tri Geckos Dortmund startet, konnte sich in seinem zweiten Bundesliga-Wettkampf, der in Grimma stattfand, als 44. von 84 Athleten stark behaupten.

An diesem Wochenende plant Stavro Petri mit seinen Athleten den nächsten Testwettkampf. Diesmal geht es zum Möhnesee. Samuel Fischer trainiert derzeit hart für den Ironman Gdynia (Polen), der eine Woche vor Frankfurt stattfindet. gh